20.12. I DIENSTAG I 20:15

Sing meinen Song 2015: Christina Stürmer haut Daniel Wirtz mit "Mon Amour" um

Daniel Wirtz findet Christinas "Mon Amour" sensationell

Der sechste Abend bei "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" steht im Zeichen von Daniel Wirtz und damit schon von vornherein unter einem etwas rockigeren und härteren Stern. Die Musiker-Kollegen müssen sich dabei vor allem mit einer ihnen ungewohnt deftigen Sprache anfreunden und die Rocksongs des Sängers völlig neu auf ihre Art interpretieren. Dabei können die beiden Damen in der "Sing meinen Song"-Runde am meisten überzeugen. Neben Yvonne Catterfeld ist Daniel Wirtz besonders von dem Auftritt von Christina Stürmer begeistert und kürt deswegen gleich zwei "Songs des Abends".

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In der sechsten Sendung von "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" stehen die Songs von Daniel Wirtz auf dem Programm und die Musikerkollegen interpretieren Songs wie "Ne Weile her", "Overkill", "Frei", "Hier" und "L.M.A.A" neu. Den rockigen Start in die Sendung legt Christina Stürmer mit dem Song "Mon Amour" hin und haut Daniel Wirtz damit gleich komplett um. Christina Stürmer hat sich schon bei ersten Anhören des Songs "irgendwie selber drin gehört". Da sie mit dem Text sofort etwas anfangen konnte, fiel die Wahl leicht.

Für Daniel Wirtz ist "Mon Amour" eine "ganz emotionale Nummer", da er damit "eine Liebe begraben hat". Er ist sich vor dem Auftritt sicher, dass die Nummer "aus einen Frauenmund auch ganz berührend" kommen wird. Und der Rocker ist tatsächlich tief berührt. "Die Version von Christina war sehr energetisch", findet Daniel Wirtz. "Sie hat die Energie, die ich darin verspüre, genommen und mir direkt wieder zurück ins Gesicht geworfen." Am Ende ist ihm die Leistung von Christina Stürmer auch eine Protea für den Song des Abends wert.

Bei den Songs von Daniel Wirtz wird es "dreckig" und auch "süß"

Andreas Bourani singt in der sechsten Folge von "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" den Song "Ne Weile her" von Daniel Wirtz. Für Daniel Wirtz hat der Song eine ganz besondere Bedeutung: "Das war damals der erste Song, den ich ins Internet gestellt habe, mit dem meine Reise losging. Andreas Bourani verspricht, dass er eine Ballade im Wirtz-Stil mit seinen eigenen Einflüssen verbindet. Daniel Wirtz ist schwer beeindruckt und hat anschließend nur "Hochachtung" für seinen Kollegen übrig – sowohl, dass er sich überhaupt an diesen Song gewagt, als auch, wie er ihn umgesetzt hat.

Als nächster ist Hartmut Engler an der Reihe und er hat sich den Song "Overkill" ausgesucht, weil da Textzeilen drin sind, die er "auch gern erfunden hätte". Daniel Wirtz ist erneut begeistert und findet, dass Hartmut Engler den Titel "wieder komplett zu seinem eigenen gemacht" hat. Und auch Gastgeber Xavier Naidoo ist der Meinung, dass der Song "einfach passt" und sich die beiden Sänger näher sind, als man zunächst denkt.

Dann ist Daniel Wirtz selbst an der Reihe und präsentiert seinen Song "Keine Angst". Der Titel ist zwar nicht neu, aber der Sänger verbindet viele gute Erinnerungen daran. "Es war auch einer der ersten Songs, die ich damals im Internet losgeschickt habe", erinnert er sich. Andreas Bourani ist voll des Lobes und hat die Energie bei dem Song genossen. Auch Xavier Naidoo findet: "ganz ehrlich, ich glaube, das machst nur du."

Gastgeber Xavier Naidoo interpretiert den Song "Frei" von Daniel Wirtz. Er hat den Song gewählt, weil er darin ein wenig sein "Lebensthema" wiedererkannt hat und auch Daniel Wirtz hätte sich keine bessere Wahl für seinen Kollegen wünschen können. Schon vorher ist Daniel sich sicher, dass er "einfach nur sensationell" werden kann. Und Xavier Naidoo enttäuscht ihn nicht. Vor allem überrascht er damit, dass er keine ruhige Version daraus macht, sondern zeigt, dass er auch rocken kann. Dabei gesteht er hinterher, dass er "unglaublich nervös war". Daniel Wirtz hat es nicht gestört und er ist froh, dass die "Message des Songs in die Welt hinausgetragen wurde."

"Die Prinzen" Sebastian Krumbiegel und Tobias Künzel haben sich für ihren Auftritt für den Song "Hier" entschieden. Es handelt sich dabei um einen Titel, den Daniel Wirtz für seine Mutter geschrieben hat und der nach eigener Aussage "schon sehr nah an süß ist." Daniel findet die "Prinzen"-Version "äußerst überraschend" und "superfett". Vor allem im Refrain, "da geht ja die Sonne auf", zeigt sich Daniel Wirtz begeistert. "Die Prinzen" entgegnen nur bescheiden: "Ein gutes Lied können selbst wir nicht kaputt machen."

Fehlt noch Yvonne Catterfeld. Sie hat sich den Song "L.M.A.A" ausgesucht und will damit ihre harte Seite zeigen. Besondere Schwierigkeiten hatte Yvonne Catterfeld im Vorfeld, bei dem Song überhaupt die Melodie zu finden. Aber das gelingt ihr beim Auftritt vor ihren Musiker-Kollegen hervorragend. Daniel Wirtz finden, dass Yvonne Catterfeld den Song "in so einer tollen Version zurückgeworfen hat, die sich so nie erwartet hätte."

Daniel Wirtz ist am Ende des Abends einfach nur begeistert und froh, dass die anderen Musiker seine Songs so toll umgesetzt haben. Nun muss er aber noch den "Song des Abends" wählen und das macht er "aus dem Bauch". Zunächst sagt er, dass er auch zwei Proteas vergeben wird. Die erste bekommt Christina Stürmer, weil die den Song "unglaublich geil und energetisch hingezaubert" hat. Über die zweite Protea darf sich Yvonne Catterfeld freuen, weil sie "auf eine besondere Art die Schere darstellt."

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