20.12. I DIENSTAG I 20:15

Sing meinen Song 2015: Die Söhne Mannheims-Story

Xavier Naidoo mit Jeannine Michaelsen
Xavier NAidoo spricht mit Jeannine Michaelsen über die Söhne Mannheims © Die Söhne-Mannheims-Story, © VOX/Markus Hertrich

Xavier Naidoo spricht mit Jeannine Michaelsen über die Bandgeschichte der Söhne Mannheims

Auch im Anschluss an "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" dreht sich bei VOX alles um Musik. In der Doku-Reihe "Die Story" begibt Jeannine Michaelsen sich wieder anhand von Fotos und Erinnerungsstücken mit den Tauschkonzert-Künstlern auf eine Zeitreise durch das Privatleben und die Karriere der sieben Music-Acts.

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In der siebten Folge trifft Jeannine Michaelsen auf Xavier Naidoo, der die Songs der "Söhne Mannheims" mit zum Tauschkonzert bringt. 14 Goldene Schallplatten und sieben Mal Platin in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie insgesamt über fünf Millionen verkaufte Tonträger - die Söhne Mannheims berühren Millionen von Menschen mit ihrer Musik.

Die Bandgeschichte begann im Jahr 1995 als sich um Xavier Naidoo und Michael Herberger eine Truppe aus Musikern formte, die eine gleiche Vision und Empfindung teilten und sich zur Stadt und Region bekennen wollten. Mit der Single "Geh davon aus" des Debütalbums "Zion" stürmten sie im Jahr 2000 auf Anhieb Platz 2 der deutschen Charts und wurden ein Jahr später als "Beste Band Hip Hop" mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Früh begründeten die Söhne Mannheims ihren Ruf als furiose Live-Band. 2001 spielten sie schließlich erstmals bei Rock am Ring. 2004 folgten die Söhne Mannheims dem Ruf nach Israel, wo sie als eine der ersten deutschen Bands überhaupt im Opernhaus von Tel-Aviv auftraten. Im gleichen Jahr erschien das zweite Album "Noiz", das auf Platz 1 in Deutschland und Österreich sowie auf Platz 2 in der Schweiz landete. Die Single "Und wenn ein Lied" schaffte es auf den zweiten Platz der Deutschen Charts. Auch im Jahr 2005 räumten die Söhne die Goldene Stimmgabel als "Beste Band Pop" ab und gewannen den ECHO als "Beste Band Rock/Pop national". Mit dem Song "Wenn Du schläfst" unterstützte die Band 2005 die Arbeit von World Vision Deutschland und ermutigte Fans, selbst die Stimme gegen Armut zu erheben. Im gleichen Jahr gründete Xavier Naidoo mit Musikern der Band den gemeinnützigen Verein "Söhne Mannheims e.V", der heute unter dem Namen "Aufwind-Mannheim e.V." sozial benachteiligten Kindern in Mannheim hilft.

Die Magie ihrer Live-Auftritte hielten die Söhne Mannheims 2005 auf der Live-Doppel-CD/DVD "Power Of The Sound" fest. Im Sommer 2005 nahm die Band an dem weltumspannenden Konzertprojekt "Live 8" teil, das unter dem Motto "Make Poverty History" stattfand und Politiker dazu aufrief, ihre Versprechen gegenüber den ärmsten Ländern einzulösen. Anfang 2007 gingen die Söhne Mannheims erstmals auf Europatour. Ein Sprung ins kalte Wasser, denn bislang hatten sie hauptsächlich vor deutschsprachigen Publikum gespielt. Die europäischen Nachbarn feierten die Band von Amsterdam über London und Paris bis Zürich. Im gleichen Jahr meisterten die Söhne Mannheims mit dem SWR Sinfonieorchester die Gratwanderung zwischen Pop und Klassik. Unter dem Titel "Zweiklang im Einklang" entstand hier eine Konzert-Kollaboration mit den großen Hits der Band und klassischen Werken von Mozart bis Schostakowitsch. Zu diesem Zeitpunkt präsentierten sie auch die Compilation "Söhne, Mond & Sterne". Die Bandmitglieder vertonten darauf unterschiedlichste Werke aus ihrer Schaffenszeit als Solokünstler.

Im Sommer 2008 folgte ein Meilenstein in der Karriere der Söhne Mannheims und von Xavier Naidoo als Solointerpret. Das Rokoko-Theater im Schloss Schwetzingen wurde zum historischen Schauplatz für das "Wettsingen in Schwetzingen - MTV Unplugged". Es war das erste Doppelkonzert in der Geschichte der MTV-Unplugged-Reihe, das genau wie die Single "Das hat die Welt noch nicht gesehen" und die anschließende Doppel-DVD auf Platz 1 der Charts landete. 2009 veröffentlicht die Gruppe das Album "Iz On", das der Startschuss für eine restlos ausverkaufte "Doppelpack"-Tour war, die große Hallen und Arenen füllte. Im Mai 2011 erschien ihr viertes Studioalbum "Barrikaden von Eden". Doch statt der vorher üblichen Promotour zum Album-Release gingen die Vollblutmusiker lieber ins "musikalische Trainingslager". Sie tourten quer durch das nicht-deutschsprachige Europa und präsentierten die neuen Songs in Tuchfühlung mit dem Publikum. Im Jahr 2012 stand die Band erstmals ohne die Bandmitglieder Xavier Naidoo und Michael Herberger auf der Bühne - beide nahmen sich eine Auszeit, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Die verbleibenden Söhne bestanden ihre Feuertaufe mit der Tour "Ganz nah dran" bravourös. Nicht verwunderlich: Denn die einzige Konstante der Söhne Mannheims blieb seit jeher stetige Veränderung. Junge Mitglieder kamen dazu, alte verabschiedeten sich wiederum. 2013 startete die Band mit ihrem Song "One Love" beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Das Album "ElyZion" folgte schließlich 2014 und im Jahr 2015 zum 20-jährigen Bandbestehen "Evoluzion - Das Beste aus 20 Jahren Söhne Mannheims" mit dem bisher unveröffentlichten Song "Rosenblätter" und der neuen Nummer "Was ist geblieben". Zwei Songs, auf denen auch Xavier Naidoo und Michael Herberger nach zwei dreijähriger Pause wieder vertreten waren.

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