20.12. I DIENSTAG I 20:15

Sing meinen Song 2016: Annett Louisan bezaubert Wolfgang Niedecken mit "Verdammt lang her"

Annett Louisan singt die BAP-Hymne "Verdamp lang her"

Am "Sing meinen Song"-Abend von Wolfgang Niedecken wagt sich Annett Louisan an eine der größten BAP-Hymnen überhaupt: "Verdamp lang her". "Für mich bedeutet der Song sowas wie einen Neuanfang", begründet die Sängerin ihre Titelwahl. Sie präsentiert ihre Version des Kölsch-Klassikers auf Hochdeutsch - also "Verdammt lang her". Annett Louisans Interpretation seines Mega-Hits findet Songgeber Wolfgang Niedecken "absolut bezaubernd".

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Annett Louisan mit "Verdammt lang her"
Annett Louisan interpretiert den BAP-Hit "Verdamp lang her" © Folge 5: Wolfgang Niedecken (Nie, VOX / Markus Hertrich

1981 hat Wolfgang Niedecken den BAP-Hit "Verdamp lang her" für seinen Vater geschrieben. "Ich habe diesen Text geschrieben, weil mein Vater im September vorher gestorben war und wir hatten ein ungeklärtes Verhältnis. Wir haben uns beide sehr geliebt gegenseitig. Wir mochten uns total gerne, aber wir haben in den letzten Jahren nicht mehr miteinander reden können", berichtet der BAP-Frontmann seinen Musikerkollegen. "Verdamp lang her" ist also ein sehr persönlicher Song für Wolfgang und "ein fiktives Gespräch" mit seinem Vater, dass er leider nicht mehr persönlich führen konnte. Am fünften "Sing meinen Song"-Abend interpretiert Annett Louisan den BAP-Klassiker auf Hochdeutsch.

Wolfgang Niedecken: "Das war absolut bezaubernd."

Für ihre Version von "Verdamp lang her" erntet die zierliche Sängerin Applaus von den anderen Künstlern und eine Umarmung von Wolfgang Niedecken: "Das hast du super gemacht. Vielen Dank! Das war schön." Gastgeber Xavier Naidoo findet, dass sich Annett die BAP-Hymne wirklich zu Eigen gemacht hat: "Das war ja wie ein Song von dir!" Annett Louisan ist froh, sich für "Verdamp lang her" entschieden zu haben, da sie dabei eine andere Seite von sich gezeigt hat: "Ich konnte persönlich werden und trotzdem nicht so balladesk. Und das gelingt mir äußerst selten."

Songgeber Wolfgang Niedecken kann da nur zustimmen: "Es war absolut bezaubernd überhaupt zu wagen diesen Song zu machen. Das ist schon mal einiges. Sie hat, Gott sei Dank, auch die Strophe, wie ich am Grab meines Vaters stehe, rausgelassen. Musikalisch: Das ist unsere deutsche große Chanson-Sängerin."

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