Spargel-Diät: So lecker kann Abnehmen sein!

Mit Spargel abnehmen.
Diät: Spargel ist ein wahres Multi-Talent. © Silvia Albert - Fotolia

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Er enthält viele Mineralstoffe und Vitamine, dafür aber kaum Kalorien. Beste Voraussetzungen also, um mit Spargel die Pfunde purzeln zu lassen.

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Spargel ist ein wahres Multitalent. Er schmeckt gut und hat einen hohen Gehalt an Magnesium, Kupfer, Folsäure und Vitamin E. Mit einem Wasseranteil von über 90 Prozent ist das Edelgemüse außerdem sehr kalorienarm: 100 Gramm Spargel haben nur 17 Kalorien. Dank seines hohen Kaliumgehalts wirkt er stark entwässernd - und mit dem Wasser purzeln auch die Pfunde. Dadurch wird der Körper auch entschlackt. Folglich bessert sich auch das Hautbild. Die Haut wird reiner und sieht frischer aus. Auch die im Spargel enthaltenen Fruchtsäuren aktivieren den Stoffwechsel und kurbeln somit auch die Fettverbrennung an. Der hohe Ballaststoffgehalt fördert die Verdauung.

Wenn Sie sich für eine Spargeldiät entscheiden, sollten Sie diese mindestens drei Tage lang durchhalten. Je länger, umso besser und desto mehr Pfunde purzeln. Wer die Spargel-Diät bis zu 14 Tage lang durchhält, kann bis zu 3 Kilo Gewicht verlieren. Dazu dürfen täglich nicht mehr als 1200 Kalorien aufgenommen werden. Am besten teilen sie diese auf fünf Mahlzeiten am Tag auf.

Pro Tag sollten Sie etwa ein Kilo Spargel einplanen. Nach dem Putzen und Schälen bleiben davon in der Regel maximal 800 Gramm übrig. Der Spargel sollte immer erntefrisch sein. Frischen Spargel erkennen Sie daran, dass die Spargelspitzen geschlossen sind. Wenn man zwei frische Spargelstiele aneinander reibt, dann quietschen sie. Außerdem lassen sie sich leicht brechen. Alter Spargel fühlt sich trocken an. Die Stangen besitzen keine Festigkeit mehr und lassen sich leicht biegen. Die Bruchstelle ist rissig und fasrig.

Sie können Spargel maximal 2 Tage lang lagern - am besten in einem angefeuchteten Küchentuch im Kühlschrank. Auch die Spargelschalen können Sie noch verwenden. Damit können Sie beim Kochen des Spargels den Boden auslegen. So wird der Spargel noch aromatischer und die Aromastoffe gehen in das Kochwasser über. Nach dem Kochen sollten Sie das Kochwasser deswegen auch nicht wegschütten. Vielmehr können Sie das Wasser durchsieben und die Kochflüssigkeit für Soßen oder Suppen verwenden. Außerdem können Sie das gekühlte Wasser auch vor oder zwischen den Mahlzeiten trinken, da er sehr viele gelöste Mineralstoffe enthält.

Am schonendsten bereiten Sie Spargel zu, indem Sie ihn in einem Dampfeinsatz über kochendem Wasser garen. Eine weitere Alternative ist Kochen in einem speziellen Spargeltopf, der etwa zu einem Drittel mit Wasser gefüllt werden sollte. Außerdem können Sie den Spargel in einem normalen Kochtopf zubereiten. Dabei sollte der Spargel nur knapp mit Wasser bedeckt sein. In das Wasser sollten Sie immer eine Prise Salz, einen Teelöffel Butter und einen Spritzer Zitronensaft geben. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und geben Sie den Spargel hinein. Anschließend sollten Sie ihn bei geringer Hitze und geschlossenem Topf etwa 15-20 Minuten garen.