Super-Vets

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© Ein Hundeleben

Tiere im OP, Folge 5 am 22.05.2011 um 09:25 Uhr

Hunde mit künstlichen Hüftgelenken? Operationen am offenen Katzenherzen? Oder eine Voll-Narkose für eine Giraffen-OP? Die Tierheilkunde ist längst auf dem Stand der Humanmedizin. Lebensrettende High-Tech-Behandlungen, die ehemals nur dem Menschen zu Teil wurden, kommen heute auch für Tiere in Frage. Ob Knochenbruch oder Herzinfarkt, ob Haus- oder Wildtier - die Superveterinäre des Royal Vet College wissen für fast alles einen Rat. Doch die Sorge um die meist vierbeinigen Patienten hat ihren Preis - manchmal an die 10.000 Euro. Auch das kann einem Tierbesitzer das Herz brechen.

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Das Royal Veterinary College nördlich von London ist eines der weltweit führenden Zentren für Tiermedizin. Es ist zugleich universitäre Ausbildungsstätte und Anlaufstelle für die vermeintlich hoffnungslosen Fälle. Den Veterinären steht für ihre täglichen Rettungseinsätze die gesamte Palette der modernen Notfall- und Intensivmedizin zur Verfügung. Kaiserschnitte bei Riesenschildkröten oder Leberpunktionen bei Elefanten gehören hier zum chirurgischen Alltag.

Doch die Ärzte des Klinikums sind nicht selten auch die letzte Hoffnung verzweifelter Haus- und Nutztierbesitzer. "Super-Vets - Tiere im OP" beobachtet über fünf Folgen die Nöte und Leiden von Mensch und Tier. Vor den Augen der Kamera kämpfen die hochspezialisierten Fachärzte um das Leben ihrer Patienten - und nicht zuletzt um das Glück von Herrchen oder Frauchen.

In Folge 5 stellt sich die Augenärztin Elaine Holt einem Wettlauf mit der Zeit: Nur eine rasche Operation kann die Schnee-Eule "Emma" vor der Erblindung retten - ein neuer Fall für Gayle Hallowell: Ein Alpaka-Junges weigert sich, Muttermilch zu trinken und droht zu verhungern. Ob eine Familientherapie helfen kann? Dackel "Tommy" leidet an einer plötzlichen Lähmung der Hinterbeine. Die Neurologin Annette Wessmann ahnt, dass nur eine risikoreiche Wirbelsäulen-Operation "Tommy" wieder auf die Beine bringen kann. Doch die Operation verläuft nicht wie geplant. "Tommys" Besitzer Ken und Gina fragen sich verzweifelt: Wird ihr Dackel je wieder laufen können?