Tägliches Weißbier tut Sportlern gut

Tägliches Weißbier tut Sportlern gut
Alkoholfreies Weizenbier ist tatsächlich gesund © dpa, A3528 Armin Weigel

Erfrischungsgetränk sollte aber alkoholfrei sein

Da jubeln alle Weizenfreunde: Wer sich täglich mindestens ein Weißbier gönnt, der fördert seine Gesundheit. Besonders Sportlern tut Weißbier gut - sofern es alkoholfrei ist.

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Weißbier ist gesund! Die Bestätigung für diese vielfach diskutierte These kommt jetzt von Medizinern der Technischen Universität München und dürfte bei zahlreichen Fans von Weizenbier für Freude sorgen.

Die Mediziner untersuchten insgesamt 277 Probanden drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem München Marathon 2009. Eine Gruppe trank täglich ein bis 1,5 Liter alkoholfreies Weißbier, die andere Gruppe erhielt die gleiche Menge eines Placebo-Getränks. Dieses unterschied sich vom Testgetränk nur durch die fehlenden Polyphenole - das sind Pflanzenstoffe, die für unsere Gesundheit ähnlich bedeutsam sind wie Vitamine. Vielen dieser Stoffe wird zudem eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben.

Im Zentrum der Studie standen gesundheitliche Risiken eines Marathons für die Läufer sowie mögliche positive Auswirkungen von Polyphenolen.

Viele Ausdauersportler haben nämlich das so genannte "Open-Window"-Problem, nämlich dass ihr Immunsystem aufgrund der Belastung anfälliger für Infekte wird.

Das Ergebnis der Studie: Die Probanden mit dem Placebo-Weißbier waren um ein Drittel anfälliger für Krankheiten als die Versuchsteilnehmer, die echtes Weizenbier bekamen. Zudem zeigte ihr Blutbild höherer Werte der weißen Blutkörperchen, die einen der wichtigsten Parameter für Entzündungen darstellen.

Das Fazit der Forscher: Die Polyphenole im Weizenbier sind der Gesundheit förderlich und schützen Sportler zudem vor Infekten und Entzündungen.

In der Medizin gibt es schon länger Annahmen für die positive Wirkung Polyphenol-haltiger Lebensmittel. Für alkoholfreies Weißbier mit seiner speziellen Mixtur von Polyphenolen, Vitaminen und Mineralstoffen wurde diese Annahme nun wissenschaftlich bestätigt.