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Tierklinik Berlin

Foto: VOX/VP

Metallische Spätfolgen

Im Wartezimmer der Kleintierklinik Berlin sitzt Peter Muschinski mit seinem sechs Jahre alten Kater Miez Miez. Der Kater ist ein echter Pechvogel: Vor zwei Jahren hatte sich Miez Miez den Kiefer gebrochen und wurde in der Tierklinik operiert. Nun ist sein Kiefer erneut angeschwollen.

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Herrchen macht sich große Sorgen, denn Miez Miez frisst vor Schmerzen seit zwei Tagen nichts mehr. Herr Muschinki befürchtet, dass eventuell die alte Verletzung wieder aufgebrochen ist und hofft, dass die Experten seinem Kater noch einmal helfen können.

Chirurgin Dr. Simone Schleich untersucht den störrischen Patienten und stellt fest, dass er einen großen Abszess am Kiefer hat. Außerdem macht sie eine Entdeckung, die eine Erklärung für die Entzündung liefert: Der Draht, der Miez Miez bei der OP vor zwei Jahren zur Stabilisierung in den Kiefer eingesetzt wurde, ist immer noch im Maul des Katers.

Normalerweise werden solche Stützdrähte einige Zeit nach der Operation wieder entfernt, damit kein Fremdkörper dauerhaft im Körper des Patienten bleibt. In diesem Fall wurde das versäumt. Die Tierärztin zögert keine Sekunde: Der Draht muss raus...

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