Tove Styrkes Call My Name ist Titelsong

Schwedin liefert dem "perfekten Model" Elektro-Pop

Seit dem 15. Dezember laufen Trailer mit dem Song "Call My Name" im Hintergrund. Denn Tove Styrkes Debütsingle ist offizieller Trailer- und Titelsong der neuen Model-Coachingshow "Das perfekte Model", bei der Eva Padberg und Karolína Kurková in der Jury sitzen.

Am 2. Januar hat "Call My Name" in Deutschland Radiopremiere gefeiert und ist seit dem 6. Januar als Downloadsingle erhältlich. Tove Styrke Songs sind das unmittelbare Ergebnis jenes Spannungsfeldes aus Pop, arty Skandinavien-Electro und Singer/Songwriter-Kunst, dem sie Zeit ihres Lebens ausgesetzt war. In ihrer Kindheit hörte Tove Styrke "Spice Girls, Eminem und Britney Spears". Mit zehn Jahren verliebte die junge Schwedin sich in Björk. In der High School verfiel sie schließlich der Musik von Bob Dylan. In Bezug auf die musikalische Sozialisation der heute 19-jährigen Tove Styrke haben Eltern, Umfeld und Medien augenscheinlich einen ziemlich guten Job gemacht. Inzwischen hört sie am liebsten James Blake, Bon Iver, Anna Ternheim oder Miike Snow.

Tove Styrkes Stil verfehlt seine Wirkung nicht: Gerade mal ein Jahr nach der Veröffentlichung ihrer Debütsingle "Million Pieces" in Schweden hat die aus Umeå stammende Sängerin in ihrer Heimat etliche Hitsingles, Goldawards und Kritikerpreise eingeheimst. Ihr selbst betiteltes Debütalbum hat sie in die Top 10 gewuchtet. Nahezu die gesamte Pop-Aristokratie Schwedens steht Schlange, um mit ihr zu arbeiten. Nun gibt sie mit dem Titelsong von "Das perfekte Model" auch in Deutschland" ihren Einstand.

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Tove Styrke sucht die Nähe zu ihren Fans

Dass angesichts ihrer Herkunft und Genre-Zuordnung nicht selten Vergleiche mit Landsmännin Robyn fallen, sieht Tove Styrke gelassen. "Auch sie hatte schon in jungen Jahren ziemlich große Erfolge, da kann ich mich natürlich gut hinein versetzen", erklärt sie. Generell machen wir beide Musik, die man ganz grob als 'modernen, elektronischen Pop' bezeichnen könnte." Wobei der Newcomerin sehr wichtig ist, dass sich ihr Sound gleichzeitig auch "organisch anfühlt". Ob sie dabei im Studio oder auf der Bühne steht, ist ihr gleich: "Ich liebe meinen Job, weil ich sowohl das eine und das andere machen kann." Den bislang schönsten und wichtigsten Moment in ihrer jungen Karriere bescherte ihr allerdings der direkte Kontakt mit den Menschen, die ihre Musik hören. "Zu erleben, dass ich Fans habe und dass sie tolle Menschen sind, war die wunderbarste Erkenntnis bislang", erinnert sie sich.