Und so erkenne ich ein 'faules Ei'

Und so erkenne ich ein 'faules Ei'
© picture alliance / ZB, Jan-Peter Kasper

Der Trick mit dem Wasser

Immer wieder Ostern rückt das Ei in den Mittelpunkt. Aber wie lange hält sich eigentlich ein Ei?

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Bereits 24 bis 48 Stunden nach dem Legen kommen Eier in den Handel. Nach einer Mindestreifezeit von drei Tagen erreichen sie ihr volles Aroma. Der Packungsaufdruck verrät die Frische der Eier. Entweder ist das genaue Legedatum dort aufgeführt oder es lässt sich nach der Formel Mindesthaltbarkeitsdatum minus 28 Tage einfach berechnen.

Wenn keine Packung vorhanden ist, hilft der Frischetest. Dazu wird das Ei in ein Glas mit kaltem Wasser gelegt. Bleibt es am Boden, ist es sehr frisch. Je älter das Ei ist, umso größer ist die Luftkammer in seinem Inneren und umso mehr richtet es sich auf. Ein zwei bis drei Wochen altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und sollte bald verspeist werden. Schwimmt es bereits obenauf, dann ist die Eieruhr abgelaufen.

Das Wichtigste: Ab in den Kühlschrank mit den Eierchen

Prinzipiell gilt, dass bis zum angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum Eier roh verwendet werden können. Voraussetzung ist, sie werden innerhalb von zwei Stunden nach der Zubereitung verzehrt oder kommen in den Kühlschrank oder in die Tiefkühltruhe. Auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus lassen sich Eier durchaus noch einsetzen, allerdings nur erhitzt. Je nach Größe und Ausgangstemperatur sollten sie jedoch zehn bis zwölf Minuten hart gekocht werden.

Die Legende vom Abschrecken

Einem gekochten Osterei ist sein Alter ebenfalls anzusehen: Die Lage des Dotters verrät es. Befindet sich dieser zentral im längs aufgeschnittenen Ei und ist die Luftkammer klein, ist das Ei frisch. Ist der Dotter zur Schale hin verlagert, weist das auf ein älteres Ei hin. Für eine Alterserscheinung wird häufig ein blaugrüner Ring rund um das Eigelb gehalten. Er ist jedoch nur ein Zeichen dafür, dass das Ei lange gekocht wurde. Die Färbung beruht auf einer Reaktion des im Dotter vorhandenen Eisens mit Schwefel aus dem Eiklar und ist völlig unbedenklich. Übrigens: Sieben bis 14 Tage alte Eier lassen sich nach dem Kochen leichter schälen als legefrische Exemplare. Denn wie gut sie sich pellen lassen, ist vom Alter der Eier abhängig und nicht durch "Abschrecken" mit kaltem Wasser.