SONNTAGS I 17:00

Unfallakte

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Frontaler Zusammenstoß

Ein 25-jähriger Mann hat von einem Bekannten einen gebrauchten Opel Astra gekauft. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und deren Tochter fährt er in dem neuen Wagen eine Landstraße entlang, als er plötzlich mit einem entgegenkommenden VW Passat frontal zusammenstößt. Eine Busfahrerin hält an und alarmiert sofort den Notruf in Borken. Als die Rettungskräfte eintreffen haben sich bereits viele Schaulustige an der schrecklichen Unfallstelle versammelt, die beobachten, wie die Einsatzkräfte die eingeklemmten Insassen aus dem Opel Astra befreien. Der Fahrer des VW Passat hatte Glück im Unglück. Er erlitt keine lebensgefährlichen Verletzungen. Der Fahrer des Opel Astra hingegen muss mit schwersten Verletzungen in eine Klinik geflogen werden. Für die 9-jährige Tochter seiner Lebensgefährtin kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Sie stirbt noch an der Unfallstelle.

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Lose Räder

Durch die fehlende Kopfstütze auf der Rückbank konnte die Wucht des Aufpralls nicht aufgefangen werden. Doch wie kam es überhaupt zu diesem Unfall? Bei der Untersuchung des Opels wird die Ursache schnell klar. Das rechte Vorderrad des Wagens war lediglich mit einer einzigen Schraube befestigt, die der Last des Autos nicht standhalten konnte und durchbrach. Dabei wurde das Rad weggeschleudert und der Fahrer verlor die Kontrolle über den Wagen. Auch die anderen drei Räder an dem Opel waren nicht mit der vom Hersteller vorgeschriebenen Anzahl von Radmuttern befestigt. Die Polizei Borken ist sich einig, dass in diesem Fall sowohl Verkäufer als auch Käufer grob fahrlässig gehandelt haben.