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Vergleichstest

Vergleichstest

Audi RS5 vs. Maserati Gran Turismo S

Wir vergleichen zwei Luxuscoupés! Wer ist der sportlichere – Audi RS5 oder Maserati Gran Turismo S?

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Karosserie und Innenraum:

Den RS5 zieren Frontspoiler und die klassischen, in Silber lackierten Außenspiegel. Die markante Seitenlinie verstärkt die dynamische Optik. Auch der Maserati glänzt durch ein elegantes und sportliches Design. Die typischen Lufteinlässe an der Seite und die Pininfarina-Karosserie runden den positiven Gesamteindruck ab.

Im Innenraum geht es gewohnt luxuriös zu. Hochwertig verarbeitetes Alcantara Leder und bequeme Sitze bieten viel Komfort auf langen Reisen. Etwas mehr Seitenhalt hätte allerdings nicht geschadet. Den haben die Sportsitze des RS5 zur Genüge.

Fahreigenschaften und Fahrleistungen

Zehn PS und ein unterschiedlicher Antrieb trennen die italienische Sportwagenikone vom deutschen Supersportler: Der Audi RS5 trumpft mit 450 PS und Allradantrieb auf, während der Maserati Gran Turismo S mit 440 PS und einem Heckantrieb daherkommt. Das merkt man dem Italiener deutlich an. Im Slalomparcours schaukelt das Heck und droht auszubrechen. In Grenzsituationen greift das ESP übertrieben stark ein – kein gutes Aushängeschild für einen Sportler.

Der RS5 dagegen wedelt flott durch die Pylonengasse und verhält sich dank der präzisen Lenkung neutral bis leicht untersteuernd. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert er mit 4,7 Sekunden schneller als der Gran Turismo S (5,9 Sekunden). Und auch beim Bremstest kommt er nach 33 Meter deutlich früher zum Stehen als der Italiener (37,5 Meter).

Fazit

Der Maserati Gran Turismo S ist zwar ein schönes und komfortables Reiseauto – für sportlich ambitionierte Fahrer allerdings nicht zu empfehlen. Diese kommen mit dem Audi RS5, der fahrdynamisch sehr viel besser abschneidet, eher auf ihre Kosten. Zudem ist der Ingolstädter mit 77.700,- EUR deutlich preiswerter als der Gran Turismo S (121.240,- EUR).