Video: Ersatzmama für Faultier "Luca"

Zwillingsnachwuchs bei den Faultieren

Zwei Faultierbabys und zwei Mütter, klingt im ersten Moment nicht verwunderlich. Erst dann, wenn man weiß, dass es sich bei den Babys um Zwillinge handelt, die von zwei verschiedenen Müttern aufgezogen werden. Denn Faultiermütter sind nur in der Lage, ein Junges zu tragen und aufziehen, so dass in diesem speziellen Fall schnell eine Ersatzmutter gefunden werden musste.

Die deutsche Tierärztin Dr. Kristin Oberhäuser im Loro Parque übernahm diese Aufgabe für Faultierbaby "Luca". Dabei gelten Handaufzuchten bei Faultieren als sehr kompliziert. Und das zeigt sich auch schnell im Vergleich der beiden Zwillinge. "Tschuka" ist fast doppelt so groß und schwer wie "Luca". Aber so unterschiedlich die beiden auch sind, sind sie doch nur zusammen die Attraktion im Loro Parque auf Teneriffa. Denn es handelt sich um die weltweit erste Zwillingsgeburt bei Faultieren.

Ein Faulpelz auf dem Fahrersitz
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Außerdem bei Wildes Wohnzimmer am Samstag, 25.06. um 19:15 Uhr

Leichenschmaus bei Ralf Sistermann: aber irgendwie anders als üblich. Denn hier gibt es angegammelten Schweinefuß im Garten und nur für einen, ganz speziellen Gast: den Truthahngeier "Pedro". Dieser wurde vom Landeskriminalamt Niedersachsen als Leichenspürgeier engagiert. Aber bevor es tatsächlich los geht, muss Ersatzvater Ralf ihn trainieren. Sehr zum Leidwesen von Ralfs Freundin Bianca. Ihr stinkt das Training im wahrsten Sinne des Wortes. Also geht’s für Pedro und Ralf ab zum Modellflugplatz. Hier macht der Geier den Segelfliegern ordentlich Konkurrenz. Seine Flugstunden absolviert er dabei aber immer angeleint. Denn wer weiß, ob er in diesem Anfangsstadium wirklich zu Ralf zurückkommen würde, wenn er einmal die Freiheit der Lüfte gespürt hat.

Wer einen außergewöhnlichen Gartenblick haben will, kann diesen im nordrheinwestfälischen Wassenberg finden. Hier wohnt Thomas Staas mit seiner Familie und vielen seltenen Raubkatzen. Die Tiere sind eigentlich im Garten untergebracht. Aber seit knapp drei Wochen beherbergt Familie Staas ein Ozelot-Baby in der Wohnung. Denn Baby "Cleo" wurde von der Mutter verstoßen. Thomas ist eigentlich gegen Hand-Aufzuchten, da der Mensch dem Tier nicht gerecht werden kann. Jedoch wäre "Cleo" ohne menschliche Hilfe wahrscheinlich an Unterkühlung gestorben. Inzwischen macht sich der kleine Wildfang aber sehr gut dank der fürsorglichen Pflege von Thomas’ Tochter Pia. Für sie ist die Aufzucht etwas ganz Besonders, da sie bislang bei der Aufzucht nur zuschauen durfte. Nach der Schule geht es für sie dann direkt zu "Cleo". Und die kleine Raubkatze sorgt für ganz schön viel Wirbel...