SONNTAGS I 17:00

Was passiert wenn...

Was passiert wenn...

Crash auf der Autobahn

18.000 Unfälle mit Personenschaden ereignen sich jährlich auf deutschen Autobahnen. Doch auch diejenigen, die unverletzt aus einem Unfall-Fahrzeug aussteigen, können sich auf der Autobahn nicht in Sicherheit wiegen.

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Nach einem Unfall handeln die wenigsten Beteiligten ruhig und überlegt. Doch besonnenes Verhalten wäre gerade jetzt überlebenswichtig. Wie Sie sich in solchen Gefahrensituationen am besten verhalten sollten, erklärt uns Stuntkoordinator Roland Leyer mit Hilfe zweier Probanden.

Roland und seine Stuntcrew stellen einen Unfall auf einer abgesperrten Autobahn nach. Auf dem rechten Fahrstreifen bleibt ein Fahrzeug liegen. Unsere Probanden sollen das Fahrzeug absichern. Blitzschnell steigen die beiden aus und warnen den nachfolgenden Verkehr mittels Warnblinker und Warndreieck. Sie bringen sich hinter der Leitplanke in Sicherheit, ziehen die Warnwesten über und melden den Unfall den Rettungskräften.

Bewahren Sie Ruhe !

Roland hat wenig zu bemängeln. Lediglich das Warndreieck steht zu nah an der Unfallstelle. Um die Situation für unsere Kandidaten zu verschärfen, stellen Roland und seine Stuntcrew ein defektes Fahrzeug auf der Überholspur ab.

Um sich selbst zu sichern, suchen unsere Probanden im Kofferraum nach Warnweste und Warndreieck. Nachdem sie die Warnweste nicht gefunden haben, brechen sie die Suche ab. Richtig findet Roland: In einer solch gefährlichen Situation sollte man so schnell wie möglich den Gefahrenbereich verlassen. Und noch weitere Dinge gibt es bei der Absicherung einer Unfallstelle zu beachten: Bewahren Sie Ruhe. Schalten Sie die Warnblinkanlage an. Verlassen Sie das Fahrzeug so schnell wie möglich. Achten Sie dabei auf den übrigen Verkehr und verlassen Sie das Fahrzeug, wenn möglich, über die Beifahrerseite. Bringen Sie sich auf dem kürzesten Weg hinter der Fahrbahnbegrenzung in Sicherheit. Ziehen Sie die Warnweste über und stellen Sie das Warndreieck in 150 bis 250 Meter Entfernung auf. Informieren Sie Polizei und Rettungskräfte und warten Sie auf Hilfe.

Überqueren Sie niemals die Fahrstreifen, denn sonst könnten Sie schnell vom Unfallhelfer zum Unfallopfer werden!