Was will mir meine Katze sagen?

Was will mir meine Katze sagen?
© dpa, Horst Ossinger

Wer sein Haustier liebt, der will natürlich gerne wissen, was es ihm mitteilen möchte. Das gilt natürlich auch für Katzen. Wer denkt, Katzen machen nur einfach 'Miau', der irrt sich gewaltig. RTLratgeber.de erklärt, was Ihnen Ihre Katze sagen will.

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Zeichen Nummer Eins: Der Schweif der Katze

Kommt eine Katze auf jemanden zu und hat den Schwanz dabei hoch erhoben hat, ist sie meistens neugierig oder möchte denjenigen begrüßen und schmusen. Generell ist ein hoch erhobener Schweif ein einträgliches Anzeichen, dass sich die Katze wohl und sicher fühlt. Und so soll es ja eigentlich auch sein.

Wenn der Schwanz allerdings seitlich peitscht ist die Katze meist aggressiv. Dies sieht man häufig, wenn sich die Katze, zum Beispiel, an ein potentielles Opfer anschleicht, beispielsweise einen Vogel. Ist die Katze in diesem Zustand sollte man sie besser nicht streicheln und liebkosen.

Schwanzwedeln, wie man es bei Hunden gut kennt, ist bei Katzen kein Ausdruck von Freude, sondern vielmehr ein Zeichen von Unsicherheit oder Unentschlossenheit. Ein weiteres Zeichen ist ebenfalls am Katzenschweif erkennbar. Befindet sich die Katze nämlich im Konflikt und kämpft beispielsweise, stellen sich die Schwanzhaare auf, so daß dieser größer und imposanter erscheint, um den Gegner einzuschüchtern. Was übrigens sehr gut wirkt. Es ist also kein Zufall, dass Katzen mit einem größeren Schweiß mehr Respekt bei ihren Artgenossen genießen.

Zeichen Nummer Zwei: Die Ohren der Katze

Im Vergleich zum Menschen könne Katzen mit Ihren Ohren gleich eine ganze Reihe von Bewegungen vollziehen. Und an den Ohren lässt sich eben auch erkennen, was uns die Katze mitteilen will. Dreht die Katze ihre Ohren, beispielsweise, immer von vorne zu den Seiten und zurück, ähnlich einer Radarschüssel, hat irgendetwas ihre Aufmerksamkeit erregt und sie versucht nun, das Geräusch zu lokalisieren. Meist verharrt sie dabei ausgesprochen still und konzentriert.

Wenn die Ohren gerade erhoben sind und sich nicht bewegen, fühlt sich die Katze geborgen und wohl. Ganz ähnlich wie beim oben erwähnten Schweif. Eine Katze, die sich unmittelbar vor einem Kampf befindet, legt die Ohren dagegen nach hinten, dicht am Kopf, an, damit diese vom Gegner beim Kampf nicht in Mitleidenschaft gezogen werden können. Auch dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass ein Streicheln zu diesem Zeitpunkt echt unpassend ist.

Will die Katze dagegen kuscheln, schließt sie gern mal die Augen und legt die Ohren an. Eine Reaktion, damit man sie auch gut am Kopf kraulen kann.

Die Laute der Katze

Was will mir meine Katze sagen?
© dpa, Horst Ossinger

Zeichen Nummer Drei: Geräusche der Katze

Katzen können zwar bekanntermaßen nicht sprechen, aber doch eine Vielzahl bestimmter Laute von sich geben. So kommt es vor, dass Katzen etwas beobachten, ob nun in der Natur - oder auch aus dem Fenster heraus. Nicht selten hört man dann, wie das Tier merkwürdig knarrt und mit den Zähnen knackt. Dabei spielen Katzen in Gedanken beispielweise einen Tötungsbiss durch. Durch das Beißen kommt es zu den Lauten.

Doch die Palette an Katzen-Lauten ist größer. Und die Katze setzt sie ein, um ihren Willen oder auch Unwillen auszudrücken. Das sind im Kern Gurrlaute in allen erdenklichen Variationen. Wer sein Tier gut kennt, der lernt schnell zu unterscheiden, was die Katze ihm mitteilen möchte. Laute Töne drücken eher Unbehagen aus, zum Beispiel bei Hunger oder einer verschlossenen Tür, durch die die Katze will. Schnurren dagegen ist Ausdruck von Wohlbefinden und hat ja als Redewendung längst Eingang in unsere Sprache gefunden.