SAMSTAGS I 18:00

Wurmkur und Krallenpflege

Foto: VOX/VP

Entwurmung

Würmer können über den Kontakt mit Hundekot, über infizierte Artgenossen oder, im Fall von Bandwürmern, über Wirte, wie zum Beispiel Flöhe oder Mäuse übertragen werden. Welpen können schon im Mutterleib, oder während der Säugeperiode durch die Muttermilch mit Larven von Spul- und Hakenwürmern infiziert werden. Eine regelmäßige Entwurmung ist deshalb schon im Alter von wenigen Wochen wichtig.

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Im ersten Lebensjahr eines Hundes sollte die Entwurmung alle 3 Monate wiederholt werden. Ab einem Alter von 1 bis 1 1/2 Jahren kann je nach dem, ob der Hund in der Stadt oder auf dem Land gehalten wird, eine halbjährige Entwurmung ausreichen. Hat der Hund viel Kontakt zu anderen Hunden bzw. wird er in Parkanlagen spazieren geführt, die von vielen Hunden besucht werden, ist weiterhin eine vierteljährliche Entwurmung zu empfehlen.

Wurmkurpräparate gibt es in Tablettenform und als Paste. Bei kleineren Hunden empfiehlt sich die Gabe der Entwurmungspaste, da diese dank der Applikationstube einfacher zu dosieren ist.

Hundekrallen richtig kürzen

Foto: VOX/VP

Laufen Hunde überwiegend auf weichem Untergrund, findet kaum eine natürliche Abnutzung der Krallen statt. Je länger die Krallen eines Hundes sind, desto höher ist beispielsweise das Risiko für eine Krallenverletzung. Auch beim Laufen, besonders auf Stein- oder Betonboden, können zu lange Krallen schmerzen, das Tier könnte lahmen und Haltungsschäden davontragen.

Sobald die Krallen im Stand deutlich den Boden berühren, ist es Zeit, ein Stückchen abzuschneiden. Mit Hilfe eines Blattes Papier kann man ganz einfach feststellen, ob die Hundekrallen zu lang sind: Der Hund muss sich mit der Pfote auf das Papier auf hartem Untergrund stellen. Kann man das Blatt mühelos unter den Krallen herschieben, müssen die Krallen nicht geschnitten werden.

Da beim Hund, im Gegensatz zum Menschen, ein Nerv und ein Blutgefäß in jeder Kralle sitzt, dürfen diese nur auf eine gewisse Länge gestutzt werden. Und das Blutgefäß wächst mit: Je länger die Kralle, desto länger das Gefäß.

Die Krallen können entweder mit einer Feile gekürzt, oder mit einer Zange gestutzt werden. Wichtig dabei ist, dass das Tier unbedingt still halten muss - es kann sonst zu Verletzungen und schlimmen Infektionen kommen!

Buchtipp: Dr. Wolf Tiersprechstunde für Hunde
Kosmos, 2003
ISBN 978-3-440-09587-4, EUR 12,95
124 Seiten
Im VOX-Hundelexikon

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