X Factor 2012: Colin Rich bricht beim Coaching mit Sarah in Tränen aus

Sarah Connor bringt den echten Colin Rich ans Licht

Jetzt am Sonntag geht es mit der ersten von drei Juryhaussendungen weiter. Der Kampf der Juroren kann also beginnen. Für die Mentoren geht es in den Juryhäusern darum, zu entscheiden, mit welchen drei Acts sie in die Live-Shows einziehen möchten.

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Juryhaus Sarah Connor auf Ibiza, Kategorie "Sänger/-innen ab 25":

Sonne, Strand und Meer auf Ibiza, doch im Juryhaus von Sarah Connor wird es ernst: "Es ist sehr aufregend, diese Kategorie zu betreuen. Ich habe mich am Anfang total für die jungen Mädchen eingesetzt, aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich hier mit den Älteren bin, da sie allesamt echte Künstler sind. Allerdings erwarte ich von ihnen daher auch, dass sie auf den Punkt bei der Sache sind", so die Mentorin. Sind Sarahs Kandidaten Colin, J.J., Sascha, Björn, Janine und Willy nervenstark und legen am Abend eine starke Performance vor Publikum und Traumkulisse auf Ibiza hin?

Zunächst haben die Kandidaten den ganzen Tag Zeit, um sich gemeinsam mit Mentorin Sarah Connor auf den Auftritt vorzubereiten. Sarahs intensives Coaching hilft vor allem Colin Rich (40, Berlin), der sich bislang sehr schwer getan hat, Gefühle zu zeigen. Sarah Connor: "Colin ist so gnadenlos talentiert, er hat sich über die vielen Jahre aber so viele Charaktere aufgebaut, die er sein kann, dass er eigentlich nicht mehr weiß, wer er selber ist. Aber das Publikum muss hören, wer er ist. Ich brauche hier den echten Colin und es wird Zeit, dass wir ihn kennenlernen." Das Coaching und die Tränen, die dabei fließen, helfen Colin: "Das war wie Therapie, ich tue mich schwer, Gefühle zu zeigen. Aus diesem Grund mache ich Musik, da es die einzige Art und Weise ist, wie ich mich ausdrücken kann - und Sarah hat mir dabei geholfen."

J.J. Jobbagy will seinen Bootcamp-Auftritt wiedergutmachen: "Im Bootcamp hab' ich's verkackt, da war der 'X Factor' nicht da, jetzt versuche ich, den Wohlfühlfaktor für mich zu kreieren, damit ich den 'X Factor' rausholen kann." Wird es ihm gelingen? Und auch der norddeutsche Maurer Björn Paulsen hofft auf die Live-Shows: "Eventuell könnte ich damit punkten, dass ich durch meine deutsche Musik ein ganz anderes Fach bediene - vielleicht hilft das ja. Das ist hier kein sinnloses 'Rumgedängel', hier geht es ja mal um

was."

Außerdem gibt es in Sarah Connors Juryhaus auf Ibiza ein Wiedersehen mit Nica & Joe, Sarahs Finalshow-Kandidaten aus der 2. Staffel, die ihren aktuellen Song "There You'll Be" performen. Sarah Connor: "Damit möchte ich meinen Kandidaten ein Zeichen setzen, wie hoch die Messlatte liegt, um hier bei 'X Factor' weiterzukommen."

Mrs. Greenbird fühlen sich wie ein Fiat Panda

Juryhaus Moses Pelham in Köln, Kategorie "Sänger 16-24":

Mentor Moses Pelham ist im Gegensatz zu den anderen Juroren mit nur fünf statt sechs Kandidaten in sein Juryhaus eingezogen. Gemeinsam mit seinem Kompetenzteam - bestehend aus Frank Schultz und Richard Geppert, die künstlerischen Leiter der Stimmen-Akademie in Lörrach - möchte der Star-Produzent das Beste aus seinen Kandidaten rausholen.

Barne Heimbucher will endlich seinen großen Traum wahrmachen und mit Moses als Mentor in die großen Live-Shows einziehen. Im letzten Jahr versuchte er es schon einmal bei "X Factor", scheiterte aber kurz vor den Live-Shows im Juryhaus. Kann er sich dieses Mal bewähren? Kandidat Andrew Steven Fischer hat mit seiner Stimme zu kämpfen: "Wenn ich viel singe, wird meine Stimme ganz heiser. Und da ich in den letzten Tagen zu viel geprobt habe, ist meine Stimme gerade total kaputt, dabei wollte ich nur, dass es perfekt wird." Und wie machen sich die anderen Kandidaten von Moses Pelham: Aron Verfinger, Lavien Partawie und Richard Geldner?

Juryhaus Sandra Nasic im Hansa Tonstudio in Berlin, Kategorie "Gesangsgruppen & Bands":

In das Juryhaus von "Guano Apes"-Frontfrau Sandra Nasic haben es "Swave", "Mrs. Greenbird", "aVid*", "Rune", "Die Mayers" und "Josephine" geschafft. Im weltbekannten Hansa Tonstudio in Berlin teilt Sandra die Bands in zwei Gruppen ein, die nacheinander ihren Song im Studio aufnehmen dürfen.

Steffen von "Mrs. Greenbird", der in der gleichen Gruppe wie "Swave" und "aVid*" ist, fühlt sich ein wenig "wie ein Fiat Panda, der zwischen zwei LKWs fährt, da wir ja hier das einzige Duo sind, das akustisch spielt. Bei der Eigenkomposition "Love Makes You Free" möchte Sandra Nasic, dass Steffen mehr Raum zum Singen bekommt. "Wenn Sarah nonstop mit ihrer hohen Stimme singt, klingeln irgendwann die Ohren. Ich möchte, dass Steffen mit seiner tollen Singstimme noch mehr Ruhe in den Song bringt", so Mentorin Sandra. Wie setzt "Mrs. Greenbird" die Kritik von Sandra um?