Zubereitung Pesto

Pesto
© Comugnero Silvana

Pesto - Zubereitung und Haltbarkeit

Die Zubereitung von Pesto bedarf im Grunde keinerlei Kochkünste: Frisches Basilikum, geröstete Pinienkerne, natives Olivenöl, Knoblauch, bester Parmesankäse und/oder Pecorino und eine Prise Salz in ein Gefäß füllen und alles pürieren, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Da frisch zubereitetes Pesto nicht erhitzt wird, muss es immer verschlossen im Kühlschrank stehen. Ein angebrochenes Glas sollte man zur Aufbewahrung immer mit einer Schicht Olivenöl bedecken. Dann hält es sich auf jeden Fall gut drei bis vier Wochen. Für noch längere Haltbarkeit kann man Pesto auch einfrieren.

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Das Anrichten mit Pesto

Pesto isst man am besten mit Nudeln. Wichtig ist dabei, dass es niemals mit den Nudeln gekocht oder erhitzt wird. Sonst verliert es die Farbe und den Geschmack. Pesto wird also am besten immer direkt auf dem Teller oder in einer Schüssel über die Nudeln gegeben. Das Nudelgericht ist durch die kalte Sauce niemals richtig heiß, eher lauwarm. Besonders lecker zu Pesto sind Gnocchi. Diese Nudeln halten durch ihre kompakte Form die Wärme besonders gut und nehmen das Pesto besser auf. Generell sollten Nudeln für ein Pestogericht eine halbe bis eine Minute kürzer gekocht werden als „al dente“, weil sie, heiß mit dem Pesto vermischt, noch nachgaren und sonst matschig werden. In Genua ist es üblich, zu den kochenden Nudeln ein Stück Kartoffel oder einige grüne Bohnen hinzuzufügen. Dadurch legt sich die Stärke an die Nudeln und das Pesto verbindet sich besser. Beim Anrichten mit Pasta wird Pesto im Vergleich zu anderen Soßen in relativ kleinen Mengen verwendet. Da der Geschmack äußerst intensiv ist, sollte man es mit zwei bis vier Esslöffeln Nudelwasser strecken, bevor es über die Nudeln gegeben wird. Pesto ist jedoch nicht nur zu Pasta ein Genuss, es lässt sich genauso gut als kalte Soße zu Fisch, zu Minestrone oder einfach als Brotaufstrich verwenden.

"Grünes Gold" für die Gesundheit

Ein Blick in die Zutatenliste verrät: Pesto verwöhnt nicht nur den Gaumen, sondern dank seiner gesunden Inhaltstoffe den gesamten Körper. Die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus Olivenöl und Pinienkernen stärken das Kreislaufsystem und schützen so vor Herzinfarkt. Die ätherischen Öle des Basilikums sollen Migräne und Depressionen vertreiben. Knoblauch senkt den Blutdruck. Und Parmesankäse liefert mit Calcium den wichtigsten Knochenbaustein. Aber Vorsicht: So gesund es auch ist, 100 Gramm Pesto liefern genauso viele Kalorien wie eine Tafel Schokolade. Es gilt also unbedingt: In Maßen genießen.

Pesto mal anders

Der Klassiker ist ohne Frage das grüne Pesto alla Genovese. Neben diesem Original gibt es jedoch viele Varianten wie etwa das ebenso weit verbreitete und sehr bekannte Pesto rosso. Das rote Pesto besteht aus getrockneten Tomaten, Chili, Knoblauch, Parmesan und/oder Pecorino, Olivenöl und Salz. Mit Pesto lässt sich allerdings auch ohne Vorgaben ganz besonders gut experimentieren. Versuchen Sie doch beispielsweise mal beliebige Zutaten wie Bärlauch, Rucola, Minze, Dill, Koriander, Erdnüsse oder Kürbiskerne.