Zuviel Wurst ist krebserregend

Krebs und Ernährung
Krebserregend: Kochschinken und andere Wurstsorten erhöhen das Krebsrisiko ungemein. © deutsche presse agentur

Krebserregend: Finger weg von Kochschinken!

Schlechte Nachricht für Wurst-Fans: Eine neue Studie zeigt, dass die Metzger-Ware krebserregend ist. Wer regelmäßig Aufschnitt isst, hat ein 40 Prozent höheres Mund- und Speiseröhren-Krebsrisiko als Vegetarier. Das haben internationale Ernährungsforscher durch die Auswertung von 350.000 Patientendaten herausgefunden. Manche Wurstarten sind besonders problematisch.

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Vor dem nächsten Biss ins Wurstbrot sollten Sie besser zweimal überlegen, mit was Sie die Stulle belegen. Kochschinken ist den Forschern zufolge die schlechteste Wahl - viel zu riskant. Auch vor Fleischbällchen warnen die Studienautoren. Halbwegs empfehlenswerte Alternativen sind offenbar Räucherschinken und Geflügelfleisch.

Wurst ist krebserregend

Noch besser wäre allerdings ein kompletter Verzicht auf Schinken, Mett & Co.: Laut 'Ärzte-Zeitung' hatten nämlich diejenigen das höchste Krebsrisiko, die besonders viel Fleisch essen - ab 25 bis 200 Gramm Fleischanteil pro 1.000 Kalorien. Also, weg mit der Wurst! Das gilt vor allem für Raucher. Denen droht ansonsten neben dem erhöhten Risiko für Mund- oder Speiseröhrenkrebs ein fünffach höheres Krebsrisiko für den Verdauungstrakt.

Es ist übrigens noch nicht geklärt, warum Aufschnitt krebserregender ist als Steaks und anderes Frischfleisch. Bislang galten die darin enthaltenen heterozyklischen Amine und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe als Problemstoffe. So oder so: Fleisch sollte allenfalls zwei bis drei Mal pro Woche auf Ihrem Speiseplan stehen. Es sei denn, Ihnen ist das Krebsrisiko "wurscht".