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Panagiota Petridou im Gespräch

21.12.10 14:32
Foto: VOX/Sonypictures

"Entweder hol’ ich die Goldmedaille für Griechenland oder ich lande im TV."


Wie kam es dazu, dass Sie für die Sendung "Biete Rostlaube, suche Traumauto" im Einsatz sind?

Panagiota Petridou: Ich habe vor zwei Jahren einen MINI Cooper S an einen Mitarbeiter von SONY Pictures verkauft. Er kam auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, bei einem neuen TV Format mitzumachen. Den Verkauf hätte er noch in guter Erinnerung und ich sei Ihm spontan in den Sinn gekommen. Ich fand es direkt spannend. Und für mich ist es ja einfach, schließlich geht es um etwas, indem ich mich sehr gut auskenne.

Warum haben Sie zugesagt?

Petridou: Die Schauspielerei war schon ein Kindheitswunsch. Ich hab als Kind schon gesagt: 'Entweder hol’ ich die Goldmedaille für Griechenland oder ich lande im TV.' Da mein Vater starb, als ich 18 war, hat mein Bruder für mich entschieden. Er meinte: 'Wir sind alles so gute Verkäufer. Bei deinem Talent müsstest du in den Vertrieb, dass wäre eine klare Sache, da ist der Applaus beständiger.' Mich in meinem Beruf zu zeigen, war für mich einfach – schließlich mache ich das ja schon eine Weile. Und nun ist halt eine Kamera dabei.

Würden Sie selber bei einem solchen Projekt mitmachen?

Petridou: Klar! Ich hatte selber so ne Gurke und kein Geld. Ich habe mit meinem ersten Auto immer hinter der Disko geparkt und nie davor. Ich wäre froh gewesen, wenn ich ohne großen Aufwand und hohe Kosten meinen Traumwagen vor die Tür gestellt bekommen hätte.

Warum sollten die Leute Ihrer Meinung nach an dem Projekt teilnehmen?

Petridou: Der Automarkt ist eine undurchsichtige Branche. Die meisten 'Schrottlaubenbesitzer' wissen gar nicht, was sie für ein Schätzchen haben oder dass sie mit geringem Aufwand und guten Kontakten noch eine Menge aus ihrem Wagen herausholen können. Uns können sie vertrauen. Wir sind Profis und arbeiten nur mit Experten zusammen. Bestenfalls bekommen sie ein schöneres Auto ohne einen Handschlag dafür getan zu haben.

Foto: VOX/Sonypictures

Von "harten Kerlen" auf Augenhöhe und dem Robin Hood der Autowelt

Worin liegt für Sie der Reiz, den Protagonisten mit ihrem Auto zu helfen?

Petridou: Ich arbeite seit knapp sieben Jahren bei BMW - eine fast reine Männerdomäne. In den Werkstätten und bei freien Autohändlern gibt es noch weniger Frauen. Vor allem wenige, die so Haare auf den Zähnen haben, wie ich. Es begeistert mich immer wieder aufs Neue, angeblichen 'harten Kerlen' auf Augenhöhe zu begegnen und aufgrund meiner Schlagfertigkeit, meines Verhandlungsgeschicks und meiner guten Menschenkenntnis, immer wieder ans Ziel zu gelangen. Ich tue dabei also auch noch Gutes und verhelfe jemandem zu einem hochwertigeren Auto. Ich bin quasi der Robin Hood der Autowelt -ohne dafür zu rauben.

Worin liegt Ihr persönliches Risiko bei der Sendung?

Petridou: Die Sendung mit meinem jetzigen Job in Einklang zu bringen, ist gar nicht so einfach. Ich arbeite sechs Tage die Woche, teilweise 10 Stunden pro Tag. Ansonsten sehe ich kein Risiko.

Haben Sie von einem solchen Projekt, wie es in der Sendung durchgeführt wird, schon früher einmal etwas gehört?

Petridou: Da es in der Sendung darum geht, Menschen dabei zu helfen ein schöneres Auto zu bekommen, nicht. Über Autos gibt es viele Sendungen, aber keine dieser Art.

Glauben Sie, dass das Projekt funktionieren kann?

Petridou: Definitiv! Hätte ich damals im Fernsehen einen Aufruf für eine solche Sendung gesehen, hätte ich meinen alten weißen Kombi (das war damals eine scheußliche Farbe) sofort abgestoßen und gehofft, dass ich ein anderes Auto kriege. Schlechter hätte es kaum kommen können.
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Alle Infos zur Sendung
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