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Meerschweinchen

hundkatzemaus: Meerschweinchen

Trächtigkeit bei Meerschweinchen


Meerschweinchen sind vermehrungsfreudig und frühreif. Sie können schon im Alter von 28 bis 35 Tagen und in Ausnahmefällen schon mit 20 Tagen trächtig werden. Hinzu kommt, dass sie schon einen Tag nach der Geburt wieder brünstig sind. Wollen Sie einen Babyboom im Meerschweinchengehege vermeiden, müssen Sie die männlichen und weiblichen Tiere eines Wurfes relativ bald nach der Geburt trennen.

Die Trächtigkeit eines Meerschweinchenweibchens dauert durchschnittlich 68 Tage (64 bis 72). In der Regel werden ein bis sechs Babys geboren, bei der ersten Geburt meist nur ein oder zwei.

Meerschweinchenkinder

Bei der Geburt wiegt ein Meerschweinchenjunges etwa 50 bis 100 Gramm, bei Untergewicht stehen die Überlebenschancen schlecht. Die Besonderheit von neugeborenen Meerschweinchen ist, dass sie schon eine Woche vor der Geburt im Mutterleib ihre Zähne wechseln.

Als "Nestflüchter" sind sie auch kurz nach der Geburt schon sehr selbstständig und fressen vom ersten Tag an neben der Muttermilch auch feste Nahrung.

hundkatzemaus: Meerschweinchen

Der Praxisfall

Dr. Wolf untersucht eine Meerschweinchendame, die eine Woche zuvor vier Junge bekommen hat. Für den ersten Wurf sind das ungewöhnlich viele. Doch auch wenn eines der Nagerkinder deutlich kleiner als seine Geschwister ist, sind alle putzmunter und haben sich gut entwickelt.

Dass das Muttertier wie alle Meerschweinchen nur zwei Zitzen besitzt, stellt kein großes Problem dar, da die Kleinen ja schon feste Nahrung zu sich nehmen.

Der Tierarzt rät dazu, den Nagern ein spezielles Futter für junge Meerschweinchen anzubieten. Außerdem muss immer Frischkost wie Paprika, Möhren und Salat zur Verfügung stehen. Meerschweinchen sind neben den Menschenaffen und dem Menschen selbst nämlich die einzigen Lebewesen, deren Körper kein Vitamin C produziert.

Nachdem Dr. Wolf alle Meerschweinchenbabys untersucht hat, stellt er deren Geschlecht fest. Sehen die äußeren Geschlechtsteile Y-förmig aus, handelt es sich um Weibchen. Die Geschlechter im Wurf sind gerecht verteilt: Der Tierarzt bestimmt zwei Weibchen und zwei Böckchen.
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