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Durchatmen bei den Helfern? Bei der aktuellen Hochwasser-Lage leider noch nicht
Pumpen liefen die ganze Nacht
Vor allem im Süden und im Osten Deutschlands bleibt die Hochwasserlage auch zu Wochenbeginn angespannt. Besonders kritisch war es in der Nacht nach einem Deichbruch in Sachsen.
Die Straßen in Halle am Ufer der Saale stehen unter Wasser. Die Keller der Häuser sind vollgelaufen, die Pumpen laufen die ganze Nacht durch. Die meisten Bewohner haben sich eine Verschnaufpause gegönnt und sind für wenige Stunden ins Bett gegangen.
Aufatmen an der Mulde
An Schlaf war im sächsischen Kossen dagegen lange nicht zu denken. Hier war am Nachmittag ein Deich an einem Zufluß der Mulde gebrochen. Das Wasser bedrohte mehrere Wohngebiete. Aber 500 Feuerwehrmänner und Helfer des THW schleppten unermüdlich Sandsäcke, dichteten den Deichbruch ab und konnten kurz nach Mitternacht Entwarnung geben."Jetzt geht es erst mal darum, hier Stabilität rein zu bringen. Ich kann mich nur bei den Kameraden der Feuerwehren des ganzen Landkreises ganz herzlich bedanken", so Michael Czupalla (CDU), Landrat Kreis Nordsachsen.
Aufatmen also fürs erste an der Mulde in Sachsen. In Sachsen-Anhalt in Halle dagegen müssen die Menschen weiter gegen das Wasser kämpfen, das die Saale in ihre Häuser drückt.
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