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Paulina war ein freundliches und fröhliches Mädchen - "ein Sonnenschein", so ihre beste Freundin.
Vater setzte ihren Stiefbruder unter Druck, mitzumachen
Das Urteil im Mordfall Paulina aus Bad Ischl hat nicht nur die bei der Verkündung anwesende Mutter der getöteten 14-Jährigen erschüttert: Bis zu 20 Jahre Haft hätte der Stiefbruder bekommen können, der das Mädchen gemeinsam mit seinem Vater tötete. Doch die Richter vom Landgericht Wels in Österreich verurteilten Konstantin K. zu einer milden Strafe: Er muss fünf Jahre in Gefängnis.
Im Prozess schilderte der 20-Jährige mit gesenktem Blick, wie er seine Stiefschwester Paulina umbrachte - gemeinsam mit seinem Vater Klaus. Mit den Worten "Papa, man darf nicht Gott spielen", so beteuerte er, habe er noch versucht, den Mord zu verhindern. "Da ist der Vater ausgerastet, hat ihm ein 20 Zentimeter langes Messer an den Hals gesetzt und mit einem extrem bösen Blick aufgefordert widerspruchslos mitzumachen", erklärt Konstantins Verteidiger Farid Rifaat die Situation.
Vermutlich wirkte sich genau dieser Druck des Vaters strafmildernd aus. Klaus K. entging einer Strafe durch seinen Selbstmord während der Untersuchungshaft.
Laut dem Urteil zerrten Konstantin und sein Vater Paulina im Juli 2011 ins Auto - Klaus K. soll die 14-Jährige gewürgt und erschlagen haben. Die Leiche verscharrten beide in einem Erdloch. Das Motiv: Rache an Paulinas Mutter. Sie hatte sich von Klaus K. getrennt, weil es immer wieder Streit gab.
Die Staatsanwaltschaft hat sich Bedenkzeit erbeten und überlegt noch, ob sie das Urteil akzeptiert oder Berufung einlegt.
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Stiefvater und Sohn gestehen












