Dreister geht's nicht
Der Fall eines Ex-Beamten, der bei der Stadtverwaltung Menden angestellt war, ist ein Schlag ins Gesicht für jeden deutschen Steuerzahler: Der Mann behauptet, er habe im Laufe seiner letzten 14 Dienstjahre 745.000 Euro fürs süße Nichtstun bekommen, knapp 4.500 Euro im Monat!
In seiner Abschiedsmail an die Kollegen schrieb er: "Heute war mein letzter Diensttag. Deshalb möchte ich mich bei denen bedanken, die vor rund 14 Jahren den technischen Dienst neu organisierten und mir einen in Stein gemeißelten, geruhsamen Dienst verschafften." Ihm seien Freiräume geschaffen worden, "die letztlich gegen 100 Prozent tendierten", schreibt der jetzige Pensionär weiter. Und das alles auf Kosten der Steuerzahler!
Stadtverwaltung reagiert beleidigt
Auf das Schreiben reagierte die Stadtverwaltung nun in einer offiziellen Stellungnahme beleidigt: "Ein ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung Menden hat an seinem letzten Arbeitstag seiner persönlichen Frustration in einer E-Mail Ausdruck verliehen. Dies ist insofern bedauerlich, als bei der Stadtverwaltung jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, über die eigene Situation am Arbeitsplatz mit seinem Vorgesetzten jeder Zeit zu sprechen."Zumindest fand Wolfgang R. zum Schluss seiner Mail noch ein paar warme Worte: "Fazit: Seit 1998 war ich nur anwesend, aber nicht da. So gehe ich also bestens vorbereitet in den Ruhestand - adieu!"
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