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Regen: Auch beim 179. Oktoberfest in München kein Hinderungsgrund.
Erste Maß für Seehofer
Zwei Schläge hat er gebraucht, dann lief das Bier. Zum letzten Mal schlug Münchens Bürgermeister Christian Ude (SPD) das erste Bierfass zur Eröffnung des Münchner Oktoberfestes an. Dann stieß er mit Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) auf eine friedliche Wiesn an. Die erste frisch gezapfte Maß Bier gebührt traditionell dem bayerischen Regierungschef.
Schon vor der offiziellen Eröffnung waren die Bierzelte prall gefüllt. Seit dem frühen Morgen strömten die ersten Münchner bei kühlem Regenwetter zum Festgelände, die meisten festlich herausgeputzt in Dirndl oder Lederhose.
Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt werden bis zum 7. Oktober auf der Wiesn erwartet, möglicherweise werden es auch mehr. Denn im Südteil des Festgeländes startete ebenfalls am Samstag das Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF). Dazu werden allein schon 400.000 Besucher erwartet. Die Schau der Bauern sei ein Brückenschlag zwischen Stadt und dem Land, sagte Ude.
Auch wenn Ude das erste Fass zum letzten Mal anschlagen durfte, muss er auf die Zeremonie vielleicht zukünftig nicht verzichten: Sollte der Spitzenkandidat der SPD für die bayerische Landtagswahl es tatsächlich schaffen, Seehofer zu besiegen, gebührt ihm die erste Maß – und das ganz ohne körperliche Anstrengung.
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