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Grillen: Fünf schlimme Mythen, Fehler und Irrtümer

02.07.13 18:00
Richtig Grillen
Grill-Mythen: Fleisch mit Bier löschen ist Quatsch

Das sind die größte Grill-Irrtümer


Wenn mal etwas Fett auf die glühend heißen Kohlen tropft und eine Stichflamme hochschießt, dann löscht man die mit Bier ab, ist doch klar. Ist klar? Nein, ist falsch. Die landläufige Meinung, das Bier gebe dem Fleisch einen guten Geschmack, ist grundfalsch.

Vielmehr spült man die Würzung vom Fleisch und wenn man Pech hat, wirbeln durch das Bier Ascheteilchen hoch, die am Fleisch festkleben. Und die sind gar nicht gesund und sicherlich kein Geschmacksverstärker. Wenn es ganz dumm läuft, löscht man die Glut sogar aus und dann kann man von vorne anfangen.

Es gibt eine Menge Mythen und Irrtümer rund ums Grillen. Die Bier-Dusche ist Nummer eins. Nummer zwei ist die gängige Vorstellung, dass man Würstchen oft wenden muss, wenn sie denn schön gleichmäßig durchbraten sollen. Auch das ist falsch.

Richtig ist: Es genügt, die Wurst dann zu wenden, wenn sie auf einer Seite braun ist. Durch häufiges Wenden kann das Innere der Wurst roh bleiben. Das ist bei Würstchen nicht lecker. Bei Hühnerfleisch kann es aber sogar gefährlich werden, denn in nicht durchgebratenem Hühnerfleisch stecken möglicherweise noch gefährliche Bakterien. Unbedingt darauf achten, dass das Fleisch durchgebraten ist. Positiver Nebeneffekt: Durch das seltenere Wenden hat man doch auch mehr Zeit, mit dem Besuch zu quatschen.

Barbecue ist nicht gleich Grillen

Mythos Nummer drei: Direkt vom Grill auf den Teller schmeckt’s doch am besten. Halt, Stopp, Geduld ist hier gefragt. Am besten deckt man das Fleisch noch einmal ein paar Minuten ab, idealerweise mit Alufolie, dann bleibt es schön warm. Das Gegrillte kommt sozusagen nicht nur runter vom Grill, es entspannt dann auch ein wenig und wird zart. Das gilt am ehesten für Steaks, denen man diese kleine Pause vor dem Verzehr unbedingt gönnen sollte.

Mythos vier: Barbecue (oder BBQ) ist das gleiche wie Grillen. Nein, ist es nun wirklich nicht. Hier spielt die Gar-Temperatur eine entscheidende Rolle. Denn Barbecue ist mehr ein Räuchern als ein Grillen, die Temperatur liegt dabei zwischen 90 und 160 Grad. Grillen indes ist wesentlich heißer und findet bei etwa 250 Grad statt. Während das Fleisch beim Grillen direkt über der Feuerstelle liegt, ist es beim BBQ umgeben vom heißen Rauch des Feuers. Dadurch wird es besonders zart und trocknet nicht aus. Natürlich dauert es etwas länger. Fürs BBQ sind Kugelgrills günstig, da die gesamte Umgebung des Fleisch dann einigermaßen gleichmäßig heiß ist. Das Fleisch erhält so seinen typischen BBQ-Räuchergeschmack.

Mythos fünf: Grillzange ist Blödsinn, ich habe doch eine Gabel. Natürlich kann man auch mit einer Gabel das Fleisch wenden, wenn man auf Schuhsohle steht. Denn durch das Einstechen in das Fleisch tritt der Saft aus. Die Folge ist klar: Das Fleisch wird zäh. Bei Würstchen verhält es sich ein bisschen anders, denn manche Würstchen sind sehr fettig und wenn man durch einen Piekser den Druck ablässt, dann vermeidet man das mögliche Aufplatzen der Wurst.
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