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Reisekrankheit: Wenn der Urlaub krank macht

04.06.12 15:43
Wie entsteht die Reisekrankheit?
Reisekrankheit: Besonders im Flugzeug lauern Gefahren

So entsteht die Reisekrankheit


Endlich Urlaub. Doch statt am Strand bleiben in den ersten Urlaubstagen Touristen nicht selten im Hotelbett liegen, denn eine Reise ist für den Körper oft harte Arbeit. Innerhalb weniger Stunden werden Zeit- und sogar Klimazonen überwunden. Aber auch der Transport in den Urlaubsort kann krank machen.

Vielen Urlaubern macht vor allem die Reisekrankheit zu schaffen. Mediziner sprechen hier von einer Kinetose. Hierbei handelt es sich um eine Bewegungskrankheit, die durch die ungewohnte Fortbewegung und Beschleunigung der verschiedenen Verkehrsmitteln ausgelöst wird. Passagiere von Flugzeugen, Schiffen, Zügen und Bussen sind vor allem betroffen. Sie leiden unter Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.

Der Grund für die Beschwerden: Das Gehirn ist nicht in der Lage, die ungewohnten Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan unter einen Hut zu bringen. Besonders betroffen sind dabei Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren. Bei älteren Menschen ab 50 nimmt die Reisekrankheit sogar ab. Grundsätzlich sind Frauen eher als Männer betroffen.

Ein paar Sofortmaßnahmen können die Reisekrankheit abmildern: Im Auto sollte man sich auf den Beifahrersitz setzen und den Blick auf die Straße oder auf einen festen Punkt am Horizont richten. Auch im Bus sollte der Fahrgast möglichst weit vorne sitzen. Auch im Flugzeug sollten empfindliche Reisende weit vorne und am Mittelgang sitzen. Das hat auch den Vorteil, dass man häufiger den Gang auf und ab laufen kann, was ebenfalls hilft.

Eine Reisekrankheit sollte nicht verharmlost werden. Haben die Betroffenen eine Vorerkrankung, besonders des Herz-Kreislaufsystems, können die Folgen tödlich sein.

Das können Sie gegen Reisekrankheit tun

Aber nicht nur die ungewohnte Reisebewegung macht Urlauber zu schaffen. Bekannt und berüchtigt ist der Jetlag. Er tritt auf, wenn innerhalb weniger Stunden mehrere Zeitzonen überbrückt werden. Grund: Der Körper wird aus seinem Takt gebracht. Der innere Zeitrhythmus läuft nicht mehr zusammen mit dem äußeren. Ich bin wach, obwohl es tiefe Nacht ist - und mitten am Tag müde.

Um das in den Griff zu bekommen empfehlen Experten, sich vom ersten Moment an dem Tag-Nacht-Rhythmus im Urlaubsland anzupassen. Denn der Körper ist innerhalb weniger Tage in der Lage, sich wieder einzupendeln. Hier gilt: Körperliche Anstrengungen zu Urlaubsbeginn vermeiden und auf keinen Fall mit viel Kaffee oder Schlafmitteln nachhelfen.

Für 15 Prozent der Deutschen ist es eher unwahrscheinlich, dass sie einen Jetlag bekommen. Sie leiden unter Flugangst. Dabei handelt es sich um eine Phobie, die in der Regel therapiert werden kann. Um sie zu überwinden, bieten Fluggesellschaften Kurse an.

Im Flugzeug schlummert auch eine weitere Gefahr, die die Urlaubsfreude ziemlich verhageln kann: Schon öfter haben sich Touristen in letzter Minute eine Durchfallerkrankung im Flugzeug eingefangen, berichtet die Apotheken Umschau. Grund: Ungegarte Speisen, die während des Rückfluges serviert werden, kommen aus dem Urlaubsland. Und diese werden unter den gleichen Hygienebedingungen zubereitet wie das Essen im Hotel. Wer konsequent über Wochen auf Salat und nicht selbst gewaschene Früchte verzichtet hatte und dann im Flugzeug zulangt, hat ein Last-Minute-Erlebnis der ganz anderen Art.
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