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Die häufigsten Hundekrankheiten

06.06.12 17:10
Hundekrankheiten - kranker Hund
Der Hund ist uns vollkommen ausgeliefert. Daher ist es wichtig, seinen treuen Begleiter genau zu beobachten und im Falle einer Krankheit zum Tierarzt zu gehen.

Die häufigsten Hundekrankheiten


Auch Hunde können krank werden. Und wenn der Vierbeiner leidet, leiden Frauchen und Herrchen gleich mit. Der Gang zum Tierarzt ist meist unumgänglich. Das sind die Hundekrankheiten, die bei unseren geliebten Vierbeinern am häufigsten auftreten.

Viele der Infektionskrankheiten wie Staupe oder Tollwut sind dank der flächendeckenden Impfungen deutlich zurückgegangen. Doch auch andere Körperstellen, wie die Sinnesorgane, die Haut, das Herz-Kreislaufsystem, die Verdauungsorgane, die Atmungsorgane und der Bewegungsapparat können krank werden. Der Gang zum Tierarzt ist meist unumgänglich.

Flöhe, Milben, Ohrenzwang und HD - das sind die häufigsten Hundekrankheiten und ihre Symptome

EKTO-PARASITEN
Zu den unangenehmsten Erfahrungen eines Hundes gehören die kleinen Plagegeister, wie Zecken, Milben und Flöhe. Diese zählt man zu den Ekto-Parasiten, das heißt, sie bevölkern die Haut und das Fell des Hundes von außen. Diese äußeren Parasiten ernähren sich vom Blut der Vierbeiner.

Zecken
Sie sind hauptsächlich im Frühjahr und Sommer unterwegs. Sobald es wärmer wird, beißen sich die kleinen Spinnentiere in der Haut von Zwei- und Vierbeinern fest. Sie sind nicht nur unangenehm, sondern übertragen auch gefährliche Krankheiten, wie FSME oder Borreliose. Der beste Schutz gegen eine Übertragung ist das Vorbeugen. Es gibt unterschiedliche Mittel gegen Zecken. Sie werden den Hunden zwischen das Fell in den Nacken geträufelt. Ansonst hilft nur noch das Entfernen. Mit Hilfe einer Pinzette oder Zeckenkarte sind die Blutsauger gut zu entfernen.

Milben
Am häufigsten tritt die Ohrmilbe auf. Sie vermehrt sich äußerst schnell und ist auch auf Katzen und Menschen übertragbar. Beim Hund sind die Symptome oft ein schief gehaltener Kopf und das kratzen an den Ohren. Durch das Schütteln des Kopfes wird auch die Umgebung infiziert. Es gibt sehr gute Mittel gegen Milben, die am ganzen Körper angewendet werden sollten, da sich das Tier sonst immer wieder infiziert. Nach knapp drei Monaten Behandlung sollte ein Milbenbefall überwunden sein. Länger überleben abgeschüttelte Milben nicht.

Flöhe
Sie sind die häufigsten Untermieter bei Hunden, und das ist kein Hinweis auf mangelnde Sauberkeit. Flöhe hüpfen schon beim Toben miteinander von Wirt zu Wirt. Andauerndes Kratzen ist das klare Indiz, dass etwas nicht in Ordnung ist. Mit einem guten Auge lassen sich die Flöhe beim Durchsuchen des Fells schnell identifizieren. Meistens sind sie in der Nähe des Halses oder der Ohren zu finden. Sprays und Shampoos helfen, den Springern den ersten Garaus zu machen. Der Gang zu Tierarzt ist aber meist unumgänglich. Und dann muss auch der Lagerplatz von Eiern und Larven befreit werden, denn diese nisten sich in Ritzen und Fugen besonders gerne ein. Lediglich fünf Prozent der Flöhe sind aktiv. Der Rest macht die Umgebung unsicher. Also bei akutem Flohbefall nach dem Saugen immer Beutel wegwerfen, sonst kribbelt’s und krabbelt’s dort ohne Unterlass. Die Behandlung der Spot-On-Präparate (Ampullen zum Auftragen) ist sehr wirksam - beißen die Flöhe zu, vergiften sie sich selber .

ENDO-PARASITEN
Jegliche Art von Befall des Hundes mit Würmern wird als Endo-Parasitenbefall bezeichnet. Dazu gehören Haken-, Spul-, und Bandwürmer. Sie leben im Inneren des Hundes und werden meist durch den Mund aufgenommen, auch eine Infektion über die Haut ist jedoch möglich. Sie machen nicht nur den Hund krank, sondern können auch auf den Menschen übertragen werden und sind äußerst gefährlich.

Spulwürmer
Sie gehören zu den häufigsten Würmern bei Hunden. Mit 18 cm Länge leben sie im Dünndarm des Tieres. Typisches Symptom ist ein stumpfes Fell, Erbrechen, Durchfall, Husten und ein dicker Bauch. Sie werden mit dem Kot ausgeschieden und übertragen sich durch einfachen Kontakt.

Hakenwürmer
Hakenwürmer können über den Mund und auch durch die intakte Haut eindringen. Sie sind auch für den Menschen gefährlich. Sie leben ebenfalls im Dünndarm und ernähren sich von den Darmzotten. Die dadurch entstehenden Blutungen können besonders für junge Hunde lebensgefährlich sein.

Bandwurm
Es gibt verschiedene Bandwurmarten, unter anderem den für den Hund gefährlichen Hundebandwurm. Dieser braucht den Floh als Zwischenwirt. Der Floh nimmt die Wurmeier auf, aus denen sich Finnen entwickeln. Diese übertragen sich dann auf den Hund und der Bandwurm kann sich im Darm entwickeln. Dieser fiese Parasit besteht aus Gliedern, die man bei genauem Hinsehen manchmal rund um den After erkennen kann. Spätestens dann sollte man eine Kotprobe nehmen und vom Tierarzt untersuchen lassen. Man kann vorbeugend regelmäßig eine Wurmkur machen. Ein weiterer Hinweis auf Bandwurmbefall ist das Abmagern des Tieres trotz guter Ernährung und das sogenannte „Schlitten fahren“. Dabei rutscht der Hund mit seinem Hinterteil über den Boden.

OHRENZWANG
Das ist eine der unangenehmsten Erkrankungen für den Hund und sehr verbreitet. Zusätzlich zum andauernden Kratzen und schiefer Kopfhaltung, verströmt das erkrankte Ohr einen unangenehmen Geruch. Durch die vermehrte Entstehung von Ohrenschmalz juckt das Ohr. Der Hund kratzt sich und eine Entzündung entsteht. Wenn diese dann nicht behandelt wird, wird die ganze Sache chronisch und oft gesellen sich Bakterien und Pilze dazu. Vorbeugend kann das Ohr regelmäßig mit Kamillentee oder einer speziellen Salbe gereinigt werden. Der Gang zum Tierarzt ist bei einer Ohrentzündung unvermeidlich.

HYFTGELENKSDISPLASIE (HD)
Bei dieser vererbbaren Krankheit passen die Hüftgelenkspfanne und der Oberschenkelkopf nicht richtig ineinander. Das Gelenk wird nicht richtig gehalten und rutscht heraus. Je stärker die HD ist, desto mehr Beschwerden hat der Hund. Sein Gang wird unsicher und schwankend, das Aufstehen fällt schwer, die ersten Schritte fallen schwer oder beim Strecken der Hinterläufe durch den Menschen äußert er Schmerzen. Die Diagnose HD ist heute kein Todesurteil mehr. Gezielte Gymnastik, verschiedene Operationsmöglichkeiten und die Vermeidung von Übergewicht können einem Hund mit HD helfen.
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