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Kinder testen Produkte, die es nicht mehr gibt

Kinder testen Produkte, die es nicht mehr gibt Hot oder Schrott - Die Allestester

Di | 15.08. | 20:15

In der Spezialausgabe von 'Hot oder Schrott' erwarten die Erwachsenen wie gewohnt kuriose neue Erfindungen, dafür nehmen die Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren hingegen erneut 'besondere' Produkte unter die Lupe, die wohl eher nur ihren Eltern und Großeltern noch bekannt sein dürften. Außerdem entdecken sie Spielzeuge aus aller Welt und probieren Mahlzeiten, die Kinder in fernen Ländern frühstücken oder als Schulspeisung erhalten.

Ninebot Mini: Intuitiv futuristisches Fortbewegen und Fahrspaß ohne Hände verspricht der 'Ninebot Mini', ein Segway ähnlicher Roboroller auf zwei Rädern. Nach nur drei Minuten Lernzeit soll man den Ninebot ganz einfach mit den Beinen und durch Verlagerung des Körperschwerpunkts intuitiv steuern können und damit bis zu viermal schneller sein als zu Fuß. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Hersteller 18 km/h und die Reichweite bis zu 30 Kilometer. Zusätzliches Feature: Per App lässt sich der Ninebot auch fernsteuern und individuelle Einstellungen für Beleuchtung und Fahrverhalten sind möglich.

Diamond Dermabrasion: Eine Kosmetikbehandlung wie im Beautysalon, bloß zu Hause: Mikrodermabrasion heißt das vermeintliche Zauberwort. Mittels eines kleinen Geräts mit verschiedenen Aufsätzen soll sich die Haut porentief reinigen und sich das Hautbild deutlich verfeinern lassen. Ein Vakuum-Aufsatz verspricht Mitesser und überschüssiges Fett effektiv zu entfernen, unterschiedliche Diamant-Peeling-Schleifköpfe dienen dem sanften Abschleifen abgestorbener Hautzellen und Unreinheiten. Laut Hersteller kann Diamant-Mikrodermabrasionstechnik auch verwendet werden, um Hautpigmentierungsstörungen, helle Pickel, Altersflecken oder raue Haut im Gesicht zu verbessern.

Pizza Box: Die innovative Pizzabox verspricht professionelle Ergebnisse bei der Zubereitung aller Arten von Pizza: frisch, gefroren, dick oder dünn. Der Pizzaofen sorgt für direkte Hitze von unten, wodurch der Teig durchgebacken und knusprig werden soll. Gleichzeitig heizt er laut Hersteller auch von oben, damit auch der Belag durchgart und der Käse schmilzt.

Active Coco Teeth Whitening Powder: Schönere, saubere und vor allem weißere Zähne innerhalb weniger Minuten und ohne aggressives Bleaching? Mit 100% natürlicher Aktivkohle aus der Kokosnuss angeblich kein Problem. Die pflanzliche Alternative zur chemischen Zahnaufhellung verspricht, effektiver Vergilbungen und Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Tabak, Rotwein etc. zu beseitigen als Bleaching Strips oder Aufhellungsgele. Sowie durch Entgiftung und Stärkung der Mundflora auch für langanhaltenden frischen Atem zu sorgen. Das Aktivkohlepulver wird auf eine angefeuchtete Zahnbürste gegeben und wie gewohnt morgens und/oder abends die Zähne geputzt. Ein Soforteffekt soll schon nach der ersten Anwendung spür- und sichtbar sein.

Digitale Grillzange mit Fleischthermometer: Mit der digitalen Grillzange gelingt laut Hersteller das perfekte Grill-Erlebnis. Dank des integrierten Fleischthermometers und LC-Displays soll die Zange die richtige Temperatur für sieben vorprogrammierte Fleischsorten erkennen können und Alarm schlagen, sobald die ausgewählte Garstufe erreicht ist. Kein Anschneiden mehr nötig und das Fleisch bleibt schön saftig.

Otostick Ohrenkorrektur: Der Otostick ist eine kostengünstige Lösung für die Korrektur von abstehenden Ohren ohne aufwendige und schmerzhafte Operation - so verspricht es jedenfalls der Hersteller. Transparente Silikonprothesen werden an Kopf und Ohren befestigt und sollen die Ohren an den Seiten des Kopfes anlegen. Dabei sollen die Prothesen unsichtbar sein und dafür sorgen, dass die Ohren nicht mehr abstehen.

Gauswheel: Das 'Gauswheel' soll eine neue Art von Einrad-Roller sein. Nicht nur einzigartig in der Optik - mit Geschicklichkeit, Balance und einiger Übung lässt sich laut Hersteller ein besonderes Fahrgefühl erleben. Ganz ungefährlich sind die ersten Fahrversuche mit dem Mono-Rad allerdings nicht. Schutzkleidung und besondere Vorsicht sind also bei diesem Freizeitgerät Pflicht.

+++ Kinder testen die verrücktesten Spielzeuge aus aller Welt +++

Magic Plastic: Magic Plastik wurde in Großbritannien erfunden und ist eine knetgummiähnliche Masse, aus der man mit viel Puste Ballons zaubern kann. Man drückt den Inhalt aus der Tube, rollt sie zu einer kleinen Kugel und steckt sie auf ein Plastikröhrchen. Pustet man anschließend fest in das Röhrchen, entsteht aus der Knetkugel ein (Luft-)Ballon. Das besondere an diesen Ballons: Haben sie mal ein Loch, kann es einfach wieder zugedrückt werden, ohne, dass der Ballon zerplatzt.

KRUNK Mini Drifter: Der Mini Drifter verspricht mehr zu sein, als ein einfaches Dreirad. Denn dieses Gefährt soll 'ideal für alle Kids sein, die Abenteuer und spektakuläre Drift-Action suchen'. Ein Stahlrahmen hält ein 16 Zoll großes Vorderrad sowie zwei spezielle Hinterreifen, welche besonders breit und damit für Drifts geeignet sind. Die Allestester machen mit vollem Körpereinsatz den Action-Check und überprüfen, wie hoch der Spaß-Faktor bei diesem Fahrzeug wirklich ist.

+++ Kinder testen Essen aus fernen Ländern +++

Frühstück aus den USA: Das Frühstück in den USA fällt üppig aus: Sogenannte 'Hash Browns' aus geriebenen Kartoffeln sind ein absoluter Klassiker, aber auch Cornflakes mit Marshmallows und süße Softdrinks gehören häufig zum morgendlichen Speiseangebot. Biscuits und diverse Marmeladen sind ebenfalls Bestandteil eines klassischen Frühstücks in den USA. Wenn es mal schnell gehen muss, sind auch 'Marshmallow Rice Krispies' sehr beliebt.

+++ Kinder testen Produkte, die es heute nicht mehr gibt +++

Röhrenradio: Die ersten Röhrenradios gab es ab Mitte der 1920er Jahre. Sie waren schwer und sahen wie große Holzkästen aus, aus denen Musik schallte. Die Radiosender musste man noch manuell, ohne automatischen Sendersuchlauf einstellen, was häufig gar nicht so einfach war. Dafür gab es Knöpfe, um Frequenzbereiche auszuwählen, und ein großes Rädchen, an dem man solang drehen musste, bis man einen Radiosender gefunden hatte. Und weil diese Suche nach einem Sender mit störungsfreiem Empfang oft müßig war, ließ man den Gefundenen meist einfach dauerhaft eingestellt.

Walkman: 1979 kam der erste Walkman auf den Markt. Er war eine ganz besondere Erfindung: Dank ihm konnten die Kinder und Teenies plötzlich Musik überall hin mitnehmen und jeder für sich hören. Das war vorher nicht vorstellbar, denn die Geräte mit denen man zuhause Musik abspielen konnte, waren schlicht zu groß und zu schwer. Um mit dem Walkman Musik zu hören, brauchte man aber nicht nur ein wichtiges Zubehör, die Audiokassette, sondern manchmal auch etwas Geduld: Wollte man ein bestimmtes Lied auf der Kassette abspielen, musste man so lange spulen und stoppen, bis man die richtige Stelle auf Band gefunden hatte. Im Vergleich zu heute zwar sehr umständlich, aber die Hauptsache war, dass man seine Lieblingsmusik unterwegs immer mit dabeihaben konnte.

Rubbelbilder: Mit Rubbelbildern konnten die Kinder früher eigene kleine Geschichten aus verschiedenen Motiven und ihren liebsten Cartoon- und Comic-Helden zusammenstellen bzw. rubbeln. In Rubbelbild-Heften fanden sich hierzu verschiedene Landschaften, Themen und Hintergründe sowie eine spezielle Plastikfolie mit Figuren, Tieren oder Gegenständen. Die kleinen Bildchen konnte man dann in die Landschaften hinein rubbeln und so mit eigenen Ideen und Fantasie kleine Szenarien gestalten. Besonders gut ließen sich Rubbelbilder z.B. mit Hilfe einer Geldmünze oder eines Bleistifts auf Papier übertragen.

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