Abgottschlange (Boa constrictor)
Die auch als Königsboa bekannte Riesenschlange ist in Süd- und Mittelamerika sowie auf einigen Inseln der Kleinen Antillen beheimatet.
Ihre bevorzugte Umgebung sind Trockenwälder und Buschlandschaften, doch ist sie auch in Regenwäldern zu finden, dort meist in Gewässernähe. Dichte Waldgebiete meidet sie.
Die Rückenfärbung der dämmerungs- und nachtaktiven Riesenschlange variiert zwar je nach Unterart, derer es etwa zehn gibt, doch bestimmte Merkmale haben alle Exemplare miteinander gemein.
Die Rückenzeichnung besteht aus hellen und dunklen Flecken, zum Schwanz hin meist orange bis rot gefärbt, die ein Kettenmuster bilden.
Am ausgeprägt triangulär geformten Kopf verlaufen drei stark gezeichnete dunkle Bänder, eines auf jeder Seite, jeweils zwischen Auge und Schnauze beginnend bis hin zum Mundwinkel, sowie eines mittig von der Schnauzenspitze bis zum Nackenansatz. Die Pupille verläuft senkrecht.
Abgottschlangen ernähren sich von kleinen Säugetieren, Fledermäusen, kleinen Echsen und Vögeln. In Gefangenschaft werden meist kleine Nager wie Ratten oder Mäuse, aber auch junge Kaninchen und Küken verfüttert.
Die Schlange erreicht eine Länge von bis zu 4 m, wobei in Einzelfällen eine Länge von bis zu 5 m nachgewiesen werden konnte. Sie gehört zu den lebend gebärenden Arten, was die Nachzucht in Gefangenschaft recht unkompliziert macht.
Abgottschlangen sind das ganze Jahr paarungsaktiv und nach 4 bis 8 Monaten werden bis zu 60 junge Schlangen geboren.
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Am ausgeprägt triangulär geformten Kopf verlaufen drei stark gezeichnete dunkle Bänder, eines auf jeder Seite, jeweils zwischen Auge und Schnauze beginnend bis hin zum Mundwinkel, sowie eines mittig von der Schnauzenspitze bis zum Nackenansatz. Die Pupille verläuft senkrecht.
Abgottschlangen ernähren sich von kleinen Säugetieren, Fledermäusen, kleinen Echsen und Vögeln. In Gefangenschaft werden meist kleine Nager wie Ratten oder Mäuse, aber auch junge Kaninchen und Küken verfüttert.
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