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Lachs

Lachs
Lachs
Systematik
Art: Lachs
Lateinisch: Salmo
Lachs (Salmo)

Lachse sind Wanderfische und man unterscheidet vor allem zwei Arten: den Atlantischen Lachs (salmo salar) und den Pazifischen Lachs (salmo oncorynchus). Sie halten sich meist in Küstennähe in einer Tiefe von ca. 10 m auf und ernähren sich ausschließlich von Fischen und Garnelen.


Der Körper der Lachse ist lang gestreckt und kräftig, mit einem schlanken Schwanzstiel. Sie besitzen einen kräftig gezahnten Kiefer und einen relativ kleinen, schnauzenartigen Kopf. Die Mundspalte reicht bis hinter das Auge.


Die Färbung hängt vom Alter der Tiere ab. Jungtiere sind dunkel, Lachse ab 15 cm Länge silbrig gefärbt. Laichreife Tiere sind meist sehr dunkelschwarz oder braun gefärbt, mit großen roten oder orangefarbenen Flecken. Die Unterseiten der Männchen sind rötlich, die Seiten bläulich marmoriert.


Männchen erreichen eine Größe von bis zu 1,5 m, bei einem Gewicht von bis zu 40 kg. Weibchen sind mit ca. 1,20 m nur wenig kleiner, aber mit höchstens 20 kg deutlich leichter.


Das Besondere an Lachsen ist, dass sie im Spätherbst zum Laichen wieder in den Fluss zurückkehren, in dem sie geboren wurden. Nach dem Meeresaufenthalt haben die Tiere große Fettreserven angefressen, die sie für die beschwerliche Rückreise und die Produktion ihres Rogens benötigen. Schon diese Reise in die Laichgebiete überleben viele Tiere nicht.


Bekannt sind Lachse für ihre Fähigkeit, Hindernisse wie Stromschnellen oder kleine Wasserfälle durch Springen zu überwinden. Solche Sprünge können bis zu 3 m hoch und 6 m weit sein. Staudämme ohne Fischtreppen oder ähnliche Einrichtungen sind aber auch für Lachse unüberwindliche Barrieren.


Bei der Laichablage legt das Weibchen nicht alle Eier auf einmal. Teilmengen von ca. 100 Eiern legt sie in ein mit ihrem Schwanz geschlagenes Loch in den Kies. Die Eier werden dann direkt vom Männchen befruchtet. Durch die Strömung oder das Laichgebaren eines anderen Pärchens wird das Gelege mit Kies überdeckt. Das Laichen dauert etwa ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit legt ein einzelnes Weibchen zwischen 8.000 und 25.000 Eier.



Lachse verlieren bei dem Laichgeschäft ca. 30 bis 40 % ihres ursprünglichen Gewichtes. Durch diese Schwächung werden sie anfällig für Infektionen oder können sicht oftmals bei Strandungen nicht mehr befreien. So kehren nur wenige (Atlantische Lachse) nach der Überwinterung wieder ins offene Meer zurück. Diese erholen sich aber sehr schnell wieder und nehmen etwa 1 kg pro Woche an Gewicht zu.


Die 20 mm langen Larven schlüpfen im April bis Mai. Sie bleiben vorerst in der Nähe ihrer Geburtsstätte, bis sie sich - inzwischen 10 bis 20 cm lang - nach etwa 2 Jahren auf den Weg ins Meer machen. Nach 2 bis 3 Jahren kehren sie dann zum ersten Mal zum Laichen in ihre Heimatgewässer zurück. Dabei orientieren sie sich am "Geschmack" und "Geruch" des Flusses, in dem sie aufwuchsen. Oft erfolgt diese Rückreise über mehrere tausend Kilometer.



Der Atlantische Lachs (salmo salar)

Der Atlantische Lachs kommt im Nordatlantik, in Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüssen vor, seine Lebenserwartung beträgt 4 bis 6 Jahre.


Im Meer werden Atlantische Lachse vor allem bei ihrer Wanderung entlang der Küsten, in der Ostsee und vor Grönland mit Fangnetzen gefangen. Aber auch in ihren Fressgründen werden sie gejagt.


Wohin die Lachse ins Meer wandern, war lange Zeit völlig unklar. Mittlerweile geht man davon aus, dass fast alle europäischen Lachse den warmen Meeresströmungen in die norwegische See folgen und dort in den fischreichen Übergangszonen zwischen kalten und warmen Gewässern jagen.


Im Rhein und seinen Nebenflüssen galt der Lachs bis in die 90er-Jahre als ausgestorben. Wiederansiedlungsprojekte haben nun erste Erfolge. In Rhein, Sieg und Wupper kehren schon die ersten Lachse zurück.



Der Pazifische Lachs (salmo oncorynchus)

Der Pazifische Lachs unterscheidet sich von seinem europäischen Verwandten. Er ist etwas kleiner - einige Unterarten wie der Rotlachs sind sogar deutlich kleiner und leichter - und hat eine wesentlich längere Afterflosse.


Der Pazifische Lachs hat eine sehr kurze Lebenserwartung. Bereits nach der ersten Laichablage stirbt er.


Jedes Jahr kehren mehrere hundert Millionen junge Lachse an der Pazifikküste Nordamerikas vom Meer ins Süßwasser zurück.
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