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Im "Vererbt" erbt man auch den Namen der Vorbraut

Im "Vererbt" erbt man auch den Namen der Vorbraut
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Annika will in "Silke" heiraten

Es ist der vielleicht ungewöhnlichste Brautmodenladen des ganzen Rheinlands: Wer bei "Vererbt" in Köln-Mülheim ein Brautkleid erwerben möchte, bekommt die Geschichte des Kleides gleich mit dazu. Inhaberin Judith Erb verkauft Hochzeitskleider aus zweiter Hand - und zwar ausschließlich nur solche, deren Trägerinnnen glücklich verheiratet sind oder waren. Ein Scheidungs-Kleid käme bei Judith nicht an die Stange. Die einzelnen Modelle sind bei diesem Geschäftskonzept immer nach ihren ursprünglichen Trägerinnen benannt. Und eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch: So erfährt jede Kundin beispielsweise, wann die ehemalige Besitzerin von Modell "Elisabeth" oder "Veronika" geheiratet hat und wo sich das glückliche Paar kennengelernt hat. Die Kleider stammen meist aus der Zeit zwischen den 40ern bis maximal 90er Jahren. Jedes Stück wird auf Wunsch per Handarbeit geändert.

Judiths neue Kundin Anika sucht etwas Besonderes: Sie würde gern in einem kurzen Kleid heiraten und hat sich schon das Modell "Silke" auf Judiths Internetseite ausgesucht. Anika findet es toll, dass die Hochzeitskleider "nicht nur auf Vintage, auf alt gemacht, sondern tatsächlich alt sind" - und außerdem nur von glücklichen Bräuten. "Wer Silke sieht, schreit bitte", meint Anika, während sie und ihre Begleitung in den Brautkleidern wühlen. Aber die glückliche "Silke" hängt schon in der Umkleidekabine. Vielleicht färbt Glück ja ab?

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