MO - FR I 17:00

Zwischen Tüll und Tränen

 

Susanne vertraut ihrer Trauzeugin blind

Susanne vertraut ihrer Trauzeugin blind

"Wir haben denselben Geschmack"

Im oberbayerischen Haag, eine Autostunde von München entfernt, findet man das „Haus der Braut“. Oberstes Gebot hier: gute Laune! Andja Bakula übernahm vor zweieinhalb Jahren das Hochzeitsmodengeschäft und präsentiert auf 600 Quadratmetern fast 3.000 Kleider. Der wahre Schatz aber sind ihre 18 Verkäuferinnen, die teils schon seit Jahrzehnten hier arbeiten. Eine davon: Rosemarie Kastner. Diese begrüßt jetzt Susanne, die neben ihrer Mutter Anna auch ihre Trauzeugin Katharina mitgebracht hat. Die Beiden kennen sich seit der Schulzeit. Susanne hat schon genaue Vorstellungen: “Spitze ist für mich ganz wichtig, romantisch, eher hochgeschlossen. Am Rücken hätte ich gern Tattoo-spitze. Offener rücken, geknöpft, nicht geschnürt. Und es darf schon unten etwas ausgestellt sein. “

Susanne hat sich also ein bis zwei Gedanken zum Kleid gemacht. Die Hochzeit findet auf einer Seeterrasse am Chiemsee statt. Die Kosten von maximal 1400 Euro für das Kleid teilen sich Mutter und Tochter.

Es geht sofort mit einem Testkleid los. So kann Verkäuferin Rosemarie Susannes richtige Größe feststellen und sehen, welcher Schnitt ihr am besten steht. Das Testkleid ist Susanne aber zu weit ausgeschnitten und auch die Trauzeugen hat Bedenken: “Das bist halt nicht du jetzt. So ist das Kleid sehr schön, aber ich glaub, jetzt nicht für dich.“
Und Katharinas Urteil vertraut Braut Susanne blind. Möglicherweise sogar noch mehr als ihrem eigenen.
Katharina ist sicher: “Ich habe denselben Geschmack was sie hat. Wir sind uns eigentlich immer sehr ähnlich bei den Geschmäckern und ich habe schon das ein oder andere hier gesehen, wo ich denke da könnte dieser magische Moment da sein.“ Muss die Trauzeugin hier mehr überzeugt werden als die Braut?


- Anzeige -

Alle Videos aus der Sendung

Das erste Kleid gefällt nicht mehr

Die Braut ist nicht mehr happy

Das erste Kleid gefällt nicht mehr