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Das perfekte Dinner: Ben im kulinarischen Steckbrief

Mit Zurückhaltung zum Ziel?

Am Finaltag bei "Das perfekte Dinner" in Amsterdam kocht Benjamin, auch genannt Ben. Grelle Farben sind nicht so sein Fall. Eine auffällige Tischdeko wird es am letzten Tag der Woche demnach nicht geben, aber gibt es beim 39-Jährigen vielleicht "das perfekte Dinner"?

Ben hat eine eigene Definition von Rhythmus

Bei "Das perfekte Dinner" in Amsterdam ist Ben der finale Gastgeber.
Ben ist der letzte Gastgeber in Amsterdam (Foto: VOX)

Welche Eigenschaften schätzt Du an einem guten Gastgeber?
Ich schätze es, wenn ein Gastgeber sich nicht als solcher zu sehr aufdrängt. Vielleicht sogar ein bisschen in den Hintergrund gerät und von dort die Strippen zieht und dafür sorgt, dass jeder Gast gut versorgt ist. Dadurch fällt es einem als Gast einfacher, sich "zuhause" zu fühlen.

Was war dein größter Kochunfall?
Ich habe versucht, für Freunde in einer mir fremden Küche japanische Pfannkuchen (Okonomiyaki) mit Austern und selbst gemachter Mayonnaise zu machen. Leider war das zu fortgeschrittener Stunde und wir hatten schon das ein oder andere Glas Wein hinter uns … Eine Schande war das.

Welche Schwächen hast Du, welche Stärken?
Ich kann kreativ und relativ schnell Probleme lösen und finde einen Ausweg, wenn auch manchmal auf etwas ungewohntem Wege. Leider bin ich ein bisschen chaotisch.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?
Gute Pasta, gutes Olivenöl, Kaffee. Mit den ersten beiden Zutaten kann man immer was zaubern. Ohne das letzte würde ich schlecht in den Tag starten.

Wieso machst Du beim "perfekten Dinner" mit?
Ich habe Spaß daran, zu kochen, gut zu essen, von anderen zu lernen und evtl. sogar ein klein bisschen, um sich mit anderen zu messen.

Was macht für dich ein "perfektes Dinner" aus?
Gute Atmosphäre mit guten Gesprächen, ausgeglichene Gerichte. Ein guter Rhythmus, also als Gast nicht das Gefühl zu haben, dass man durch die Gerichte gepeitscht wird, aber auch nicht zu lange warten zu müssen. Miteinander lachen.

Worauf achtest Du besonders, wenn Du Gäste hast?
Sind die Gläser voll? Amüsieren sich die Gäste (kann man evtl. Gespräche in Gang bringen und lenken)? Rhythmus (siehe oben).

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?
Alles, was mit Backen zu tun hat, ist mir ein Rätsel… (und doch werde ich eine Tarte Tatin zu meinem Dinner zubereiten).

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:
1. Lachs nicht gar kochen, am besten auf niedrigster Temperatur garen (sous vide) oder beizen. 2. Bei vielen Gästen: Eintopf oder Ähnliches (Coq au Vin z.B.) 3. Staudensellerie immer im Haus haben (auch kleingeschnitten und tiefgefroren). Ein hervorragender, natürlicher Geschmacksverstärker.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das Du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?
Französische Andouillette (eine Wurst aus Innereien). Man kann diese erkennen, wenn man die Wurst aufschneidet. Hähnchenfüße in China, weil … Hähnchenfüße.  Gelierte Erbsensuppe. Sowas wie Wackelpeter mit Erbsengeschmack, lustig.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt? Bitte kurz erläutern.
Unverzichtbar: Ich kann nicht ohne scharfe Messer. Ich benutze in der Regel immer die gleichen drei. So macht das Kochen noch mehr Spaß. Ich kann auch nicht ohne Spülmaschine. Zu lange habe ich mein Geschirr mit der Hand abgewaschen. Fehlkauf: Toastmacher. Denn das kann man mindestens genauso gut in der Grillpfanne.    


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