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Das perfekte Dinner

Das perfekte Dinner: Julia und ihre große Liebe zum Hefeteig

Eine Anleitung zum meditativen Kneten: Julia hat gern die Hände im Mehl

Tag 4 bei "Das perfekte Dinner" in Graz: Bevor Kräuterhexe Julia ihre Gäste empfängt, frönt sie erst mal ausgiebig ihrer großen Leidenschaft: dem Teigkneten. Weiches Mehl befingern steht in ihrer persönlichen Beliebtheitsskala nun einmal direkt hinter dem Rosmarin-Beschnuppern!

"Ich bin eine haptische Person": Julia gerät beim Teigkneten in Verzückung

Julia liebt Rosmarin und Hefeteig
Julia freut sich auf liebevolles Teigkneten. (Foto: VOX)

Der vierte Tag der Grazer "Das perfekte Dinner"-Runde beginnt sinnlich: Dass die poetische Lebenskünstlerin und selbsternannte Kräuterhexe Julia ein leidenschaftliches Verhältnis zu Rosmarin hat, wurde schon erwähnt. Schließlich hätte sie mit ihrem Rosmarin am liebsten Babys. Wen mag es da verwundern, dass sie ähnlich romantisch-erotische Gefühle gegenüber ihrem Hefeteig hat? Der duftet zwar längst nicht so gut, fühlt sich dafür aber ungleich besser an. Wie schön, dass sie für ihr perfektes Dinner extra Burger-Buns backen muss - so wird die Arbeit doch gleich zu einem meditativen Erlebnis.

Schon als sie das seidenweiche Mehl aus der Papiertüte rieseln lässt, überläuft sie ein wohliger Schauer der Vorfreude: "Ich liebe das - es ist so weich! Ich bin offenbar eine sehr haptische Person", gibt sie zu. Doch Julias Verzückung lässt sich noch steigern: Mehl, Wasser, Butter, Milch werden dem ordentlich durchgewuselten Mehl beigefügt und die ohnehin schon erotische Stimmung wird damit durch eine akustische Nuance bereichert. Ihre knetenden Hände machen in dem feuchten Mehl drollige Geräusche: "Das klingt schon sehr erotisch", findet Julia - und ihre Gäste sind eher froh, dass sie das nicht miterleben müssen. "Naja, jeder wie er will", gibt sich Mimi tolerant. "Na, diese Geräusche gehen gar nicht", bekräftigt Ines eher angewidert. Nach dem erfolgreichen Knet-Akt ist Julia mit leicht geröteten Wangen angemessen erschöpft, aber entspannt und lässt den geliebten Teig zum Ruhen in eine Schüssel plumpsen. Ob da jetzt kleine Burger-Bun-Babys herauskommen?

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