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Das perfekte Dinner

Das perfekte Dinner: Martin ist ein chaotisch-kreativer Tausendsassa

Martin ist ein kreativer Chaot
Martin ist ein kreativer Chaot Tag 2 im Ruhrgebiet: Martin 05:09

Läuft bei Martin: Nur das Genie beherrscht das Chaos

Tag 2 der "Das perfekte Dinner"-Woche im Ruhrpott: Martin gibt sich heute die Ehre - und richtig Gas. So ist jedenfalls der Plan. Allerdings ist Martin nicht nur höchst motiviert, sondern auch höchst chaotisch. Aber das macht er sicher durch seine kreative Ader wieder wett. Und durch seine gute Laune.

Fußballfan, Graffiti-Künstler und Hobbykoch

Die "Das perfekte Dinner"-Woche findet am zweiten Tag bei Martin in Gladbeck statt - und das nach eigenen Angaben "in Bomben-Laune". Martin ist ganz vieles: Sozialarbeiter, Fußballfan, Graffiti-Künstler, Hobbykoch und passionierter Chaot. Das klingt zumindest nach einem guten Rezept gegen Langeweile. Nervös ist er nicht. Der Tisch ist schon gedeckt, inklusive selbstgesprühter Graffiti-Tischkärtchen für die Gäste. Fehlt nur noch das Essen, aber das kriegt der Waldorf-geschulte Tausendsassa schon hin.

"Nach hinten raus bin ich stark"

Martin nicht nur vielseitig begabt, sondern auch vielseitig interessiert: Es gibt kaum etwas, was er noch nicht ausprobiert hat. Vielleicht hat ihn da seine Waldorf-pädagogisch geprägte Jugend fürs Leben geschult. "Ich bin schon ein Kämpfer-Typ", meint er - Aufgeben gibt es nicht für einen eingefleischten Schalke-Fan. Seine größte Schwäche ist - neben seiner Freundin - sein Hang zum Chaos. Aber Kreativität lässt sich nun mal nicht gern in Strukturen pressen.

Zwischendurch kann es dann schon mal passieren, dass der ambitionierte Hobbykoch sich selbst liebevoll als "Pappnase" oder "Eierbirne" bezeichnet. Aber wenn es dann in die Zielgerade geht - sprich: wenn die Zeit knapp wird - läuft Martin angeblich zu Höchstform auf. "Nach hinten raus bin ich stark", bekundet er selbstbewusst, "ich steigere mich im Turnier". Wie die deutsche Nationalmannschaft. Da kann ihn dann auch nichts aus der Fassung bringen, es sein denn jemand beißt in einen Apfel. Dieses Geräusch kann er tatsächlich kaum ertragen, bis hin zur akuten Gänsehaut-Bildung. Und auch wenn sich ein echter Schalker jeden Bundesligaspieltag aufs Neue seiner Angst stellt: Zum Dessert serviert Martin lieber Mango.

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