MONTAGS I 20:15

Goodbye Deutschland

 

Goodbye Deutschland: Chris Töpperwien zerbricht fast an seinem Erfolg

Der Stress macht den "Currywurstmann" depressiv

Mit dem finanziellen Erfolg stieg für "Goodbye Deutschland"-Auswanderer Chris Töpperwien auch der Druck, an dem er fast zerbrochen wäre. "Es hat mich wahnsinnig gemacht. Es hat mich depressiv gemacht. Ich habe mich nur noch aufgeregt und wollte morgens nicht mehr aufstehen".

Dazu kamen Herzprobleme, die Chris mit Medikamenten bekämpfen musste. "Ich habe schon Millionen Burn-outs gehabt. Wenn's danach ginge, dürfte ich eigentlich gar nicht mehr arbeiten", weiß der Auswanderer. "Das, was ich hier durchgemacht habe, die ganzen Jahre, das wünsche ich keinem".

Chris Töpperwien durchlebt seine schlimmste Krise

Der ehrgeizige "Currywurstmann" Chris Töpperwien durchlebt die schlimmste Krise seiner Auswandererzeit. Ein ständiges Auf und Ab. "Ich habe gute Tage und ich habe sch… Tage, an denen ich nichts hören und keinen sehen will." Am liebsten würde er dann im Bett liegen bleiben. Doch, es muss weiter gehen.

Seine wichtigste Stütze ist Ehefrau Magey. Trotzdem bleibt bei ihm das Gefühl, damit alleine zu sein: "Kann dir dein Partner helfen, wenn du depressiv bist? Der hilft dir vielleicht nur mit Verständnis und mit der Unterstützung bei einer Therapie". Für Magey ein absolut schreckliches Gefühl: "Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn jemand der dir wichtig ist leidet und du kannst nicht helfen. Nicht, wenn einer mit dem Kopf auf den Tisch haut noch, wenn einer weint."

Der Auswanderer macht weiter, immer weiter

Die Gastronomie ist ein hartes Pflaster, doch damit kennt sich Chris aus. Also macht er immer weiter. Nicht mehr mit seinen Foodtrucks, sondern an einem festen Standort am Venice Beach. Der soll hoffentlich bald von alleine laufen. "Für mich ist das eigentlich eine Erlösung. Für mich fängt jetzt das Privatleben an, denn, wenn ich mein Team hier habe, bin ich erst mal raus."

Eine Hoffnung, die auch Maggy hat: "Wenn das alles klappt, dann hoffe ich, dass Chris und ich ein bisschen zur Ruhe kommen. Das wir uns ein bisschen mehr um uns kümmern können und dieser schreckliche Stress einfach mal weg ist irgendwann. Das wünsche ich mir".

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