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Prominent

Nova moderiert im Wechsel mit Nina Bott und Amiaz Habtu

Nova Meierhenrich moderiert Vox 'prominent' im Wechsel mit Nina Bott und Amiaz Habtu
Nova Meierhenrich moderiert Vox 'prominent' im Wechsel mit Nina Bott und Amiaz Habtu © RTL, Marie Schmidt

Nova Meierhenrich wurde am 25. Dezember 1973 in Ahlen geboren und wiuchhs in Ahlen im westfälischen Münsterland auf. Ihren Namen Nova wählten ihre Eltern aufgrund ihres Geburtsdatums: In der Astronomie steht der griechisch-lateinische Begriff „Stella Nova“ für „neuer Stern“ und ist somit eine Anlehnung an den Weihnachtsstern im Dezember.
Nach ihrem Abitur am Städtischen Gymnasium, ihrem Studium in Essen und der Arbeit in einer Düsseldorfer Werbeagentur begann ihre Karriere vor der Kamera. Nova Meierhenrich arbeitete für zahleiche Fernsehsender, unter anderem Pro7, Premiere, Sat.1, MTV, VIVA, WDR und RTL II, und moderierte eine Bandbreite an unterschiedlichen Magazinen und abendlichen TV-Shows.

Auf was freust du dich bei deiner neuen Aufgabe am meisten?

Auf was freust du dich bei deiner neuen Aufgabe am meisten?
Ich freue mich einfach, Teil des Teams zu sein und mit den beiden anderen zusammen in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren einfach jeden Tag die Geschichten für die Zuschauer zu finden, die die Leute interessieren. Das Schöne ist ja, dadurch dass wir jetzt zu dritt sind, können wir sehr viel mehr machen. Wir können viel öfter rausgehen, vor Ort sein, Menschen treffen, weil wir einfach als Dreierteam viel mehr Flexibilität haben und man dadurch viel mehr umsetzen kann, was bisher zeitlich auch gar nicht ging. Mit zwei Leuten ist man natürlich ein bisschen eingeschränkter und deshalb wird das garantiert auch bei „Prominent!“ ein paar Sachen ändern. Ich freue mich einfach, Teil des großen Ganzen zu sein.

Welchen Star würdest du gerne einmal persönlich treffen?

Ich mache diesen Job jetzt seit 21 Jahren und muss ehrlich sagen, fast jeder Wunsch in dieser Richtung ist mir eigentlich schon erfüllt worden. Ich habe fast jeden getroffen, den ich toll fand oder den ich mal treffen wollte, der auf meiner Bucket-List stand – fast jeden Hollywoodstar, Sänger und Musiker. Wobei ein großer Wunsch für mich immer noch ist, mal mit Drew Barrymore ein Bier trinken zu gehen, weil ich sie all die Jahre immer als jemanden empfunden habe, die nur ihrem Bauch folgt und die sich nicht um Konventionen in Hollywood schert, um Gewichtsdiktate oder all das, was Leute ihr vorschreiben. Das mag ich an Menschen so unfassbar gerne. Gerade in diesem „Hollywood-Zirkus“ ist das sehr selten und wahrscheinlich auch echt recht schwer durchzuziehen. Ich glaube, mit ihr ein Bierchen trinken zu gehen, das wäre ein sehr lustiger Abend.

Wo liegen deine Stärken?

Ich habe in den letzten 21 Jahren die unterschiedlichsten Formate moderieren dürfen. Ob es jetzt hinter den Kulissen der Filmwelt war oder Musik oder Sport – ich glaube, ich habe in jedem Thema schon gearbeitet und habe immer versucht, den Leuten auf Augenhöhe zu begegnen. Ich glaube, das ist vielleicht auch eine Stärke von mir: Ich bin einfach ich – und ich versuche, dem Anderen auch immer menschlich zu begegnen. Denjenigen eben nicht auf einen Podest zu stellen und mit Ehrfurcht vor ihm zu sitzen. Meistens habe ich die Erfahrung gemacht, dass das total honoriert wurde und dass so die schönsten Gespräche entstanden sind. Mir ist es immer wichtig, dass ich die Arbeit honoriere, die diese Menschen tun und dass ich vor Interviews alles über diese Menschen herausfinde und mich unfassbar gut vorbereite. Dass ich ihnen mit Respekt begegne. Dann kann man das Gespräch auch laufen lassen, wenn man dem Anderen auch signalisiert: Hier du kannst dich wohlfühlen. Ich haue dich nicht in die Pfanne, sondern wir sind zwei Menschen, die jetzt hier sitzen und uns über ein ganz spannendes Ding unterhalten, über deinen neuen Film oder dein Leben. Dabei kommen die schönsten Sachen raus. Wenn man eben nicht Frage 1, 2, 3 abhakt oder ehrfürchtig auf Knien buckelt. Das ist ja für den Gesprächspartner auch gar nicht so lustig und angenehm. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Prominente, auch gerade die ganz großen, sehr wohlfühlen, wenn man ihnen das Gefühl gibt: Lass uns eine Pasta Bolognese kochen und am Küchentisch zusammen überlegen, was gerade wichtig bei dir ist. So versuche ich das. 

Welche Note wirst du in das Promi-Magazin bringen?

Ich glaube, dass ich es immer geschafft habe, authentisch zu sein. Ich kann mich auch ganz schlecht verstellen, außer vielleicht in meinem Schauspielberuf – das ist natürlich was anderes. Als Moderatorin bin ich einfach Nova und bin so authentisch wie möglich und mache Fehler, verplappere mich auch mal und das ist auch total gut so. Ich kriege auch schon mal einen Lachkrampf vor der Kamera, auch das ist gut. Mir passieren Patzer, aber ich glaube, dass das auch meine Stärken sind. Ich bin echt. Und man weiß bei mir immer: Ich haue niemanden in die Pfanne. Man muss keine Angst vor mir haben, ich würde nie bei jemandem rumbohren an Stellen, wo ich weiß, dass es weh tut. Das will ich ja bei mir auch nicht. Dadurch, dass ich ja auch vor der Kamera stehe, bin ich ja oft auch in der umgekehrten Situation. Ich finde, es gibt da auch eine Grenze und die muss man einhalten. Bei „Prominent!“ ist es ja auch so. Das Magazin steht dafür, dass man versucht, Geschichten zu finden, aber man geht nicht unter die Gürtellinie. Das mag ich an „Prominent!“, dass sie den Stars mit Respekt begegnen und das kann man von mir auch erwarten.

Was glaubst du, woran der generelle Reiz liegt, alles über Stars und Sternchen wissen zu wollen?

Ich habe ja Kommunikationswissenschaften studiert und das erste, was wir gelernt haben ist, dass Klatsch die älteste Kommunikationsform der Welt ist. Es wurde schon im Mittelalter geklatscht. Man hat sich auf dem Marktplatz getroffen und man hat Klatsch ausgetauscht. Es gibt keine Welt ohne Klatsch. Stars sind ja auch ein bisschen diejenigen, die wir anschwärmen und die wir bewundern für das, was sie tun, aber bei denen wir nicht unmittelbar mitbekommen, was sie gerade im Alltag erleben. Da interessiert uns das umso mehr und ich glaube, dass Geschichten, die Stars menschlicher erscheinen lassen, genau das ist, was den Zuschauer auch interessiert. Einfach zu sehen, der steht nicht auf einem Podest da oben und der hat auch Sorgen mit den Kindern, der hat auch ein Problem und der ist auch in der Liebe nicht immer glücklich. Ich glaube, dass es einen selbst auch beruhigt zu sehen: Okay, das ist vielleicht ein Hollywood-Star und die hat Millionen auf dem Konto, aber die hat gerade auch Liebeskummer. Das tut einem selbst in dem Moment gut, wenn man denkt: Geld ist nicht alles, Ruhm ist nicht alles. Diese kleinen Geschichten zu finden, ist unsere Aufgabe und ich glaube, deshalb blättern wir alle jede Woche in den bunten Magazinen und sind manchmal vielleicht sogar ein bisschen schadenfroh, wenn es dem anderen gerade nicht so gut geht. Oder wir sind glücklich mit jemandem, wenn er gerade Mama geworden ist oder einen Film rausgebracht hat. Sich mit jemandem freuen oder leiden – und wenn es dann auch noch jemand ist, den wir bewundern – liegt uns allen so ein bisschen im Blut. Da kann sich keiner von freisprechen, dass man da nicht ein bisschen neugierig ist, was hinter der Tür des anderen passiert. 

Wie passt „Prominent!“ in dein aktuelles Leben rein?

„Prominent!“ passt wunderbar in mein Leben, weil es eine weitere Farbe in meinem Leben ist. Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Schauspielprojekte gemacht, bin viel unterwegs, jede Woche auf Bühnen in Deutschland und moderiere sehr viel live. „Prominent!“ bringt gerade zwei Sachen zusammen: das eine ist, live vor Ort zu sein und mit Menschen Dinge zu erleben und sie zu begleiten, was wir in Zukunft ja sehr viel mehr machen können. Dann aber auch die Arbeit im Studio als Moderatorin, wo ich einfach einen riesigen Spaß dran habe. Ich bin immer jemand, der sich freut, Teil eines Teams zu sein. Die letzten Jahre habe ich mehr frei und projektbezogen gearbeitet, habe verschiedenste Formate gemacht, aber war nicht wirklich Teil eines Moderatorenteams. Ich war immer Einzelkämpferin und da freue ich mich gerade total drauf. Zumal Nina Bott wirklich eine wahnsinnig langjährige, liebste Freundin von mir ist und wir uns gerade sehr freuen, dass wir endlich mal zusammenarbeiten dürfen, was in den letzten 20 Jahren noch nie vorgekommen ist. Und Amiaz habe ich ja heute kennengelernt – auch herrlich! Ich freue mich vor allem auf diese Teamarbeit. Das ergänzt sich in meinem Leben gerade ganz toll, auch mit der vielen karikativen Arbeit, die ich mache. Das ist wieder eine schöne neue Farbe mehr in meinem Leben.

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