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Schock-Geständnis: Jamie Lee Curtis teilte sich Drogen mit ihrem Vater

Jamie Lee Curtis schockt mit Drogenbeichte
Jamie Lee Curtis schockt mit Drogenbeichte Jahrelang abhängig 00:32

Drogen zerstörten Jamie Lee Curtis' Familie

Sie ist eine feste Größe in Hollywood: Jamie Lee Curtis (60) verkörpert das Bild einer gestandenen Frau, dabei immer mit einen verschmitzten Lächeln auf den Lippen. Doch nach ihrer neuesten Drogenbeichte im Interview mit dem US-Magazin „Variety" kann einem das Lächeln vergehen. Dort erzählt die Schauspielerin jetzt, dass sie sich mit ihrem Vater, Hollywood-Legende Tony Curtis (1925-2010), harte Drogen geteilt habe. Besonders tragisch: Ihr Bruder Nicholas ist mit 21 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben. 

Jamie Lee Curtis: Ihr Vater kokste mit ihr

Tony Curtis nahm zusammen mit seiner Tochter Drogen
Jamie Lees Vater Tony Curtis starb 2010 © Splash News

Offen und unverblümt redet Jamie Lee Curtis über den Tiefpunkt ihres Lebens: „Ich habe mit meinem Vater Drogen geteilt. Ich habe Kokain genommen und einmal Freebase (chemisch verarbeitetes Kokain, das eine intensivere Wirkung hat, Anm d. Red.). Aber das war das einzige Mal, dass ich das tat, und ich tat das mit ihm.“ 

Alles begann für sie 1989 nach einer Operation gegen ihre „erblich geschwollenen Augen“. Dort sei Jamie Lee das erste Mal mit Opiaten in Berührung gekommen - gegen die Schmerzen. Von dort an nahm sie zehn Jahre lang Schmerzmittel, stahl sogar Pillen von Freunden und Familie: „Ich hatte eine zehnjährige Laufbahn, stehlend, heimlich. Niemand wusste es. Niemand.“ 1999 schaffte die „Freaky Friday"-Darstellerin dann den Absprung.

Einmal Junkie, immer Junkie?

Drogen gehörten in der Curtis-Familie traurigerweise immer dazu: Vater Tony, der 2010 mit 85 Jahren an einem Herzstillstand starb, war jahrelang abhängig von Kokain, Heroin und Alkohol. Jamie Lees Halbruder Nicholas wurden die Drogen 1994 sogar zum Verhängins. Er starb an einer Überdosis.

Aber Jamie Lee Curtis hat es aus dem Drogensumpf heraus geschafft: Seit 20 Jahren sei sie clean. Trotzdem sehe sie sich noch immer als „Junkie": „Clean zu werden bleibt meine größte Leistung. Größer als mein Mann, größer als meine beiden Kinder und größer als jede Arbeit, jeder Erfolg, jeder Misserfolg.“