Ab 03.09. Dienstags 20:15

Die Höhle der Löwen

Start-ups wie diese stehen in den Startlöchern für Staffel 3!

Earebel

Joggen gehen ohne Musik auf den Ohren? Das ist für Didi Hirsch (39) und Manuel Reisacher (35) aus Immenstadt – so wie für viele Laufbegeisterte – unvorstellbar! Doch die handelsüblichen Kopfhörer waren bisher alles andere als komfortabel: In-Ear-Stöpsel sind meist unbequem, drücken, übertragen Kabelgeräusche und schirmen Außengeräusche ab. On-Ear Kopfhörer verrutschen oft schon bei minimalen Bewegungen. Deswegen kreierten die beiden Geschäftspartner 2014 Mützen und Stirnbänder mit Kopfhörern, die Komfort und beste Soundqualität vereinen. Ihre Produkte laufen unter dem Namen „Earebel“. Manuels Mutter Pia, die seit vielen Jahren strickt, entwarf den Prototyp der ersten handgestrickten „Earebel-Mütze“. Mit dem renommierten Kopfhörerhersteller AKG holten Manuel und Hobby-DJ Didi den idealen Partner mit an Bord. Für mehr Sicherheit im Outdoor-Sport sind die Kopfhörer mit einer Freisprechanlage ausgestattet und blenden Außengeräusche nicht komplett aus. Bis heute wird das Unternehmen als kleiner Familienbetrieb geführt.

Bei „Die Höhle der Löwen“ gibt es für die Investoren richtig was auf die Ohren, für 10 Prozent Anteile am Unternehmen möchte das Team von „Earebel“ 125.000 Euro haben.

Foreverly

Ob Torte, Tischdeko oder Traumkleid – wenn es an die Hochzeitsplanung geht, scheint die To-Do-Liste der zukünftigen Ehepaare schier unendlich. Licht ins dunkle Organisationschaos bringt die Website „Foreverly“, die von Projektmanagerin Jennifer Browarcyzk (36) ins Leben gerufen wurde. Die Idee kam ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen ihrer zwei Schwestern, die ohne die Hilfe einer solchen Plattform auskommen mussten und nur langsam voranschritten. Aus den USA kannte die Berlinerin bereits Internetseiten, die bei der Planung des schönsten Tages eines Paares hilfreich sind. Prompt setzte sie dies 2015 auch in Deutschland um. Auf „Foreverly“ sind Angebote erfahrener Hochzeitsdienstleister gebündelt. Die stressige Planung wird so an einen einzigen Ort im Internet verlegt. Natürlich gibt es auch eine App. Zeitraubende Location-Besuche oder die endlose Suche nach dem perfekten Cateringdienst haben so endlich ein Ende. Auf der Website sammeln die künftigen Ehepartner ganz einfach Inspirationen für ihre Hochzeit, können perfekt abgestimmte Tools für ihre Planung nutzen und haben alle Dienstleistungen im Blick. Dabei ist der Besuch für Brautpaare kostenlos, Dienstleister zahlen für die Platzierung auf „Foreverly“ und in der App Beiträge.

Die „Foreverly“-Gründerin traut sich nun in „Die Höhle der Löwen“ und möchte für 5 Prozent Unternehmensanteile 150.000 Euro von den Investoren erhalten.

My Beauty Light

Es werde Licht! Denn die häufigsten Schmink-Fehler entstehen durch die falsche Beleuchtung. Vom Rouge-Overkill bis zur fleckigen Foundation – schuld ist zu dunkles sowie ungleichmäßiges und farbverfälschendes Licht. Harmonieren die verwendeten Produkte mit dem Teint im Bad noch super, kann sich das bei Tageslicht schnell ändern. Dieses Problem möchte Susi Armonies (31) aus Kassel mit den LED-Leuchten „My Beauty Light“ lösen. Mit Saugnapfhalterungen werden die Leuchten einfach und flexibel am Spiegel befestigt, simulieren Tageslicht und geben Farben nahezu unverfälscht wieder. Durch die frontale und gleichmäßige Ausleuchtung des Gesichts können überall ganz schattenfrei die optimalen Lichtverhältnisse für makellose Make-ups und die perfekte Pflege geschaffen werden. „My Beauty Light“ ist sowohl für den Privatgebrauch als auch für professionelle Make-up-Artisten und Stylisten ideal einsetzbar. Seit 2015 können die Schminkleuchten ganz einfach zum Beispiel über den eigenen Online-Shop erworben werden.

Bei „Die Höhle der Löwen“ stellt die „My Beauty Light“-Gründerin ihr Licht nicht unter den Scheffel: Ihr Ziel ist es 80.000 Euro für 15 Prozent an ihrem Unternehmen abzustauben.

SensoPro Trainer

Ein Sportgerät für Jedermann? Gibt es tatsächlich! Der Floorball-Leistungssportler und Sportwissenschaftler Kaspar Schmocker (27) aus Bern in der Schweiz entwickelte den SensoPro Trainer, um ein ganzheitliches, effizientes und gelenkschonendes Training für jede Person – von der Rehabilitation bis zum Spitzensport – zu ermöglichen. Gemeinsam mit seinen Geschäftspartnern Florian Kuchen (27) und Jan Urfer (33) vertreibt er das Fitnessgerät. Dieses ist nicht nur für Leistungssportler und Fitnessbegeisterte geeignet, auch Kinder, Rentner, frisch operierte, verletzte oder körperlich benachteiligte Personen können mit dem Sportgerät trainieren. Das Gerät begeistert mit vielseitigen Funktionseinstellungen für die individuellen Bedürfnisse der Nutzer: Ob Ausdauer-, Kraft-, Schnelligkeits- oder Koordinationstraining, in nur 20 Minuten kann jede Muskelgruppe zielorientiert trainiert werden. Der SensoPro Trainer kombiniert somit Effizienz, Spaß, Herausforderung und Abwechslung. Über das eingebaute Videosystem können außerdem individuelle Trainingsprogramme ausgewählt werden, in denen die einzelnen Übungen visuell vorgeführt, aber auch bis ins Detail erklärt werden. Aufgrund dieser Vielseitigkeit wird der SensoPro Trainer in Fitnessstudios und großen, internationalen Sportvereinen, wie beispielsweise bei Manchester City in der Premier League, sowie in Rehabilitationszentren, Physiotherapiepraxen, Hotels und Altenheimen eingesetzt.

Sind die Gründer von „SensoPro Trainer“ auch fit für die Gründer-Show? Bei „Die Höhle der Löwen“ erhoffen sie sich 350.000 Euro für 10 Prozent Anteile an ihrem Unternehmen.