Dienstags 20:15

Carsten Maschmeyer im Porträt

Carsten Maschmeyer

Carsten Maschmeyer

Der 1959 in Bremen geborene Unternehmer, Investor und Berater Carsten Maschmeyer ist eine der bekanntesten und wohlhabendsten Wirtschaftspersönlichkeiten Deutschlands. Schon kurz nach dem Abitur entdeckte er seine Leidenschaft für die Finanzbranche. Das von ihm gegründete Finanzunternehmen baute er in Rekordzeit von einer Ein-Mann-Firma zu einem M-DAX-Konzern mit 10.000 Mitarbeitern auf. 2007 kaufte ein Schweizer Lebensversicherer das Unternehmen für 1,9 Milliarden Franken. Heute vereint Maschmeyer unter dem Dach der Maschmeyer Group seine gesamten Aktivitäten. Mit seiner Investmentgesellschaft ALSTIN beteiligt er sich an Wachstumsunternehmen in Zukunftsbranchen, über die Paladin Asset Management Investment AG investiert er in börsennotierte, unterbewertete Firmen, und mit dem eigens für „Die Höhle der Löwen“ neu aufgesetzten Frühphasenfinanzierer Seed & Speed hilft Maschmeyer mit seiner Finanzkraft und seinem Kompetenzteam den Start-ups. Als Referent an Hochschulen, bei Kongressen oder Firmenveranstaltungen teilt der Wahlmünchner (lebt dort mit seiner Ehefrau Veronica Ferres) seine vielfältige Wirtschaftsexpertise mit anderen. Seine Bücher „Selfmade“ und „Die Millionärsformel“ machten ihn zum Bestsellerautor. Carsten Maschmeyer verbringt seine Freizeit am liebsten mit seiner Familie und seinen Freunden, in der freien Natur, mit Ausdauersport oder als Sammler zeitgenössischer Kunst.

Carsten Maschmeyer im Interview

Was können Gründer von Ihnen lernen?
Seit 35 Jahren bin ich Unternehmer und habe in dieser Zeit viele Erfahrungen gesammelt. Daher weiß ich auch, wie man aus einer kleinen Firma eine 100-Millionen-Company macht. Ganz entscheidend für den Erfolg ist, dass man richtig und gut kommuniziert – mit Bewerbern, Kunden, Mitarbeitern, Kooperationspartnern und Investoren. Besonders nützlich ist außerdem die eigene mentale Stärke – positiv denken, durchhalten, mutig sein. Auch Leadership-Kompetenzen und zu wissen, wie man die wichtigsten Kennziffern durch optimierte Prozesse deutlich verbessert, hilft.

Viele Gründer träumen davon, als Unternehmer wohlhabend zu werden. Sie haben dieses Ziel bereits erreicht. Welche Bedeutung hat Geld für Sie persönlich?
Geld ist fast immer das Ergebnis von beruflichem Erfolg. Ich verbinde es mit finanzieller Unabhängigkeit und Freiheit, aber eben auch mit Verantwortung. Das Wertvollste an dieser finanziellen Unabhängigkeit ist, hilfsbedürftige Menschen unterstützen sowie Ideen und Erfindungen von Gründern fördern zu können.

Sie setzen sich schon seit vielen Jahren intensiv mit Start-ups auseinander. Aus welchen Branchen kommen zurzeit die erfolgreichsten Start-ups?
Im Moment erleben wir besonders viele Innovationen in Tech-Bereichen wie zum Beispiel dem Internet of Things, Cybersicherheit sowie im Fintech-, Health- und Biotech-Sektor. Für mich ist dabei weniger die jeweilige Branche maßgeblich, sondern das Team, das hinter einer guten Idee steht. Denn aus meiner Erfahrung weiß ich: Die beste Branche ist ein super Team. Ich bin überzeugt: Wir werden von echten Erfindungen und neuartigen Produktinnovationen noch auf ganz anderen Gebieten überrascht werden. Vieles in unserem Leben wird künftig schneller, einfacher, günstiger und besser werden!

Judith Williams im Porträt

Judith Williams

Judith Williams

Judith Williams, geboren am 18.09.1971 in München, ist eine deutsch-amerikanische Sopranistin, Fernsehmoderatorin und Unternehmerin, die mit der „Judith-Williams-Markenwelt“ die größte europäische Teleshopping-Marke im internationalen Verkaufsfernsehen vertreibt. Sie studierte klassischen Gesang an der Hochschule für Musik in Köln sowie Ballett an der „Royal Academy of Music“ in London. Nach zahlreichen Erfolgen als Sängerin wurde bei Judith Williams ein Tumor entdeckt – die anschließende Hormontherapie führte zu einem Stimmverlust, der ihre Karriere als Sängerin zunächst beendete. 1999 startete sie daraufhin als Verkaufs-Moderatorin beim Teleshopping-Sender QVC. Ein Jahr später wechselte sie zum Shopping-Sender H.O.T., der heute als HSE24 bekannt ist. 2007 gründete sie die „Judith Williams GmbH“, über die sie ihre eigene Luxus-Kosmetik-Linie ins Leben rief. Die erste Teleshopping-Show mit ihren Produkten sorgte für den bis dato erfolgreichsten Marken-Launch in der Geschichte von HSE24 – unter anderem wurde eine Creme mehr als fünf Millionen Mal verkauft. Judith Williams gründete daraufhin die „Judith-Williams-Marken-Welt“, die Mode, Schmuck, Parfum und mehr als 800 Luxus-Kosmetik-Produkte führt. Neben ihren Shows bei HSE24 im deutschsprachigen Raum präsentiert sie ihre Produkte inzwischen auch bei HSE24 in Russland, sowie bei QVC in Großbritannien und Frankreich mit großem Erfolg. Rund 100 Mitarbeiter sorgen dafür, dass Judith Williams ihre kreativen Ideen und Innovationen umsetzen kann. Mit ihrer Markenwelt sorgt Judith Williams für einen jährlichen Gesamtumsatz von weit über 150 Millionen Euro im Teleshopping. Seit 2014 ist sie als Investorin bei der VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ im Einsatz.

Judith Williams im Interview

Wie waren die ersten Drehtage mit den zwei neuen "Löwen"?
Das war ein sehr interessanter Start! Wir kannten uns zuvor alle nicht persönlich, was die Sache noch spannender machte. Natürlich mussten wir uns alle erst einmal finden, aber das ging sehr gut und schnell.

Hat sich etwas für Sie geändert, seit Sie bei „Die Höhle der Löwen“ dabei sind?
Für mich persönlich hat sich wenig geändert, außer dass mein Terminkalender noch voller ist als vorher und ich ab und zu Geschäftsideen auf der Straße übergeben bekomme. Ich liebe die Zusammenarbeit mit den jungen Gründern und ich freue mich über jeden Erfolg, wie in meinen Anfangstagen als ich gegründet habe.

Sie kennen sich, auch durch Ihre eigenen Wurzeln, sehr gut in den USA aus. Ist es Ihrer Meinung nach in den USA oder in Deutschland einfacher als Unternehmer erfolgreich zu sein?
Die Konkurrenz in den USA ist sicherlich sehr viel größer als hier, allerdings sind die Leute häufig auch offener gegenüber neuen Ideen und neuen Wegen. Der Start-up-Markt ist dort hart umkämpft. Wenn du aber eine geniale Idee hast und extrem viel Fleiß an den Tag legst, gibt es überall Platz für gute Leute.

Frank Thelen im Porträt

Frank Thelen

Frank Thelen

Frank Thelen, geboren am 10.10.1975, ist einer der führenden europäischen Seriengründer und gehört zu den erfolgreichsten Frühphasen-Investoren. Er gründet seit über zwei Jahrzehnten Start-ups und hat mit seinen Produkten über 100 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern erreicht. Durch seine eigenen Gründungen weiß er, wie hart es ist, am Anfang einer Firma zu stehen oder sogar zu scheitern und wieder neu zu starten: Im Jahr 2000 stand er selbst kurz vor der privaten Insolvenz und kennt so die Höhen und Tiefen eines Unternehmers aus allen Perspektiven. Heute engagiert sich Frank Thelen unter anderem als Investor bei „Outbank“, „Lilium Aviation“ und „hole19“. 2014 verkaufte er seine myTaxi-Beteiligung an Daimler, 2015 seine Wunderlist-Beteiligung an Microsoft. Für seine unternehmerischen Tätigkeiten wurde er unter anderem mit dem „Microsoft Innovate4Society-Award“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet. Seit 2014 begibt sich Frank Thelen in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ bei VOX auf die Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten.

Frank Thelen im Interview

Welche der Start-ups, in die Sie in den vergangenen Staffeln bei „Die Höhle der Löwen“ investiert haben, sind heute besonders erfolgreich?
„Little Lunch“ plant für dieses Jahr 20 Millionen Umsatz und ist damit das erfolgreichste DHDL Start-up. „Von Floerke“ ist innerhalb eines halben Jahres in alle Modeketten Deutschlands gekommen und ist das am schnellsten wachsende Modelabel für Männer. Der Umsatz beträgt schon jetzt mehrere Millionen Euro. Als nächstes ist die Expansion nach ganz Europa geplant. „Meine Spielzeugkiste“ hat erfolgreich das Konzept der Sharing-Economy in der Spielzeug-Industrie etabliert. Spielzeug von allen führenden Marken kann hierdurch ab 4,99 Euro zum Flatrate-Preis gemietet werden.

Die ersten Dreharbeiten zur dritten Staffel „Die Höhle der Löwen“ liegen bereits hinter Ihnen. Hat sich bei den Auftritten der Gründer, gerade im Vergleich zu den ersten beiden Staffeln, etwas verändert?
Die Qualität der Gründer und Produkte hat sich kontinuierlich gesteigert. In der 3. Staffel sehen wir Start-ups, die bereits hohe Umsätze verzeichnen, beeindruckende Technologien patentiert haben oder das Potenzial haben neue Märkte zu erschaffen.

Welche Fehler passieren Gründern allgemein besonders häufig?
Sie nutzen die Zeit nicht um ihr Produkt und das, was sie erreicht haben, effektiv zu präsentieren. Zu oft verlieren sich die Gründer in nicht relevanten Details und bringen das große Bild nicht rüber.

Jochen Schweizer im Porträt

Jochen Schweizer

Jochen Schweizer

Der 59-jährige ehemalige Stuntman Jochen Schweizer ist Gründer und Active Chairman der nach ihm benannten internationalen Unternehmensgruppe und hat mit der Einführung der Erlebnisgeschenkbox eine völlig neue Warengruppe im deutschen Handel etabliert. Heute steht seine Marke – Jochen Schweizer – synonym für das Erlebnis. Sie stellt auf jochen-schweizer.de die führende Erlebnissuchmaschine und Inspiration für die Freizeitgestaltung dar, bietet Erlebnisse zum Verschenken und Selbsterleben an und entwickelt und baut einzigartige Erlebnisdestinationen. Übergreifend strebt die Gruppe die Digitalisierung der Erlebnis- und Freizeitbranche an.

Der leidenschaftliche Kajakfahrer entwickelte bereits vor über 25 Jahren die Vision, Erlebnisse für jeden zugänglich zu machen. Mitte der 80er gründet er mit der Kajak Sports Productions den Grundstein der heutigen Unternehmensgruppe. Im gleichen Jahrzehnt entdeckt Jochen Schweizer seine Leidenschaft für den Bungee-Sport, die sein Leben und seine unternehmerische Laufbahn vor allem in den 90ern prägen sollte. Er trägt maßgeblich dazu bei, dass Bungee in Deutschland populär wird. Bis heute sind über 700.000 Menschen bei Jochen Schweizer Bungee gesprungen. Es folgen Fernsehauftritte bei unter anderem Wetten dass…? sowie Drehs für Werbespots, z.B. Postbank. Zum Abschluss seiner persönlichen Bungee-Karriere gelingt ihm 1997 der Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde mit dem bis heute tiefsten Sprung und längsten Seil. Mitte der 90er Jahre erweitert er das Portfolio seines Unternehmens. Neben House Running, dem vertikalen Lauf an der Hauswand, setzt er Unternehmen, Marken und Produkte durch ganzheitliche Eventkonzepte und individuelle Shows in Szene. Nach einer Unternehmenskrise 2003 startet Jochen Schweizer neu durch und geht mit seinem Erlebnisportal www.jochen-schweizer.de online. Seine Vision ist es, jedem perfekte Augenblicke zu ermöglichen. Ein Baustein dieser Vision ist auch die Jochen Schweizer Arena im Süden Münchens, in der ab Frühjahr 2017 jeder den Ur-Traum der Menschheit erleben darf: Das Fliegen mit nichts als dem eigenen Körper. Ein weiterer Teil des Großprojektes ist die Indoor Surfarena, auf der sich spielend leicht das Wellenreiten erlernen lässt. Im dritten Teil des Hauptgebäudes der Arena, die den drei Blättern eines Propellers nachempfunden ist, entsteht eine der ungewöhnlichsten Veranstaltungs-Locations Münchens.

Die Jochen Schweizer Unternehmensgruppe beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von über 85 Millionen Euro (2015). Mehr als 800.000 Menschen haben 2015 etwas mit „Jochen Schweizer“ erlebt. Jochen Schweizer ist seit der ersten Staffel „Die Höhle der Löwen“ im Jahre 2014 als Investor dabei. Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer und Investor ist er zudem Autor und Redner. Bereits sein erstes autobiographisches Buch „Warum Menschen fliegen können müssen“ war ein großer Erfolg. Sein zweites Buch „Der perfekte Augenblick“, das im Oktober 2015 erschienen ist, stand wochenlang auf der Spiegel-, Focus- und Amazon-Bestseller-Liste. Als Motivational Speaker entführt Jochen Schweizer seine Zuhörer auf eine turbulente Reise durch sein aufregendes Leben. Dabei geht er gezielt auf die wichtigsten Prinzipien des Erfolgs ein – Standhaftigkeit, Konsequenz, Angstüberwindung, der Wille sich wirklich anzustrengen und die zentrale DNA jedes Erfolgs: operative Exzellenz in der Ausführung.

Jochen Schweizer im Interview

Vor welchen eigenen Fehlern möchten Sie junge Gründer gern bewahren?
Nur vor den ganz offensichtlich operativen. Wenn ich zurückblicke könnte ich sagen, dass ich eine ganze Reihe Fehler gemacht habe. Aber ohne diese vermeintlich falschen Entscheidungen wäre ich heute nicht dort, wo ich bin, da mich manche Entscheidungen in unglaublich schwierige Situationen brachten, die ich meistern musste. An diesen Situationen bin ich gewachsen. Hätte ich mich stets vordergründig richtig entschieden, hätte ich nicht wachsen können und wäre nicht der, der ich heute bin. Diesen Prozess kann und möchte ich anderen nicht vorwegnehmen. Das, wovor ich die Gründer jedoch bewahren möchte, ist: aufzugeben. Denn das ist der größte Fehler, den man machen kann. Letztlich geht es darum, einmal mehr aufzustehen, als man hingefallen ist und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.

Welche Eigenschaften braucht man Ihrer Meinung nach, um ein Unternehmen erfolgreich führen zu können?
Ein Gründer und Geschäftsführer braucht einen besonderen Einsatzwillen. Wenn ich eine Firma gründen möchte, muss ich bereit sein, mich anzustrengen. Ich muss früher aufstehen als die anderen, länger arbeiten als die anderen und entschlossen handeln. Und – das ist ganz entscheidend – ich muss Niederlagen verarbeiten sowie durchhalten können. Denn nicht fürs Anfangen wird man belohnt, sondern fürs Durchhalten.

Sie können bereits auf eine sehr lange unternehmerische Karriere zurückblicken. Glauben Sie, dass Gründen heute einfacher oder schwieriger als früher ist?
Gründen bedeutete früher – und bedeutet heute das Gleiche: man geht ein Risiko ein. Ich denke, „Die Höhle der Löwen“ wirkt sich positiv auf die Kultur des Gründens in Deutschland aus, weil sie Menschen Mut macht. Auch ich als Investor möchte jungen Entrepreneuren Mut machen und sie unterstützen, eine Idee zu entwickeln und darauf zu setzen. Denn nur wer etwas wagt, der kann gewinnen. Oder anders ausgedrückt: Wer etwas riskiert, kann verlieren. Aber wer nichts riskiert, verliert garantiert.

Ralf Dümmel im Porträt

Ralf Dümmel

Ralf Dümmel

Ralf Dümmel, der am 02.12.1966 in Bad Segeberg geboren wurde, begann seine Karriere bei DS Produkte im Jahr 1988 als Verkaufsassistent. In den darauffolgenden Jahren übernahm er innerhalb des Handelsunternehmens immer mehr Verantwortung, wurde 1996 Gesellschafter und im Juni 2000 Geschäftsführer. In seiner langjährigen Laufbahn hat Ralf Dümmel alle Facetten des Handelswesens kennengelernt, das Unternehmen DS Produkte zu seiner heutigen Größe aufgebaut und sich den Ruf als Spezialist für Produktion und Vertrieb von Non-Food-Produkten erarbeitet. Heute beschäftigt DS Produkte an den Unternehmens-Standorten Stapelfeld bei Hamburg und Gallin in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 400 Mitarbeiter und ist einer der europaweit größten Entwickler und Lieferanten von Non-Food-Artikeln für Versand-, Lebensmittel- und Einzelhändler sowie Discounter. So aufgestellt erwirtschaftet Ralf Dümmel mit seiner Firmengruppe DS Produkte im Jahr 2015 rund 250 Millionen Euro Umsatz. Das Sortiment umfasst mehr als 4.000 Artikel unter anderem aus den Bereichen Haushalt, Kleinelektro, Reinigung, Outdoor, Beauty und Fitness. Viele Wochen im Jahr ist Ralf Dümmel in der ganzen Welt unterwegs, um Lieferanten und Kunden zu treffen. Vor allem Asien gehört zu den Gebieten, in denen er sich bestens auskennt. Der Vater von drei Kindern lebt in Hamburg, ist großer Fußballfan und liebt gutes Essen.

Ralf Dümmel im Interview

Wonach entscheiden Sie, ob Sie in ein junges Unternehmen investieren?
Ich investiere vor allem in Menschen und nicht in Zahlen. Wenn das perfekte Team dann auch noch die brillante Produkt-Idee mit Potential mitbringt, dann bin ich nicht mehr zu halten.

Sie haben sich bei DS Produkte sehr schnell „hochgearbeitet“ und Karriere gemacht. Braucht man für so einen Aufstieg eine besondere Persönlichkeit?
Ich habe mich tatsächlich die Karriereleiter hochgearbeitet und 1988 meinen Berufsweg als Verkaufsassistent bei unserem Gründer begonnen und das Handwerk von der Pike auf gelernt. Bereits nach einem Jahr leitete ich den gesamten Einkauf und Verkauf und übernahm immer mehr Verantwortung, sodass ich 1996 Gesellschafter und im Jahr 2000 dann Geschäftsführer wurde. Aus eigener Lebenserfahrung weiß ich gut, dass harte Arbeit, Fleiß, für die Ziele kämpfen und der Mut, groß zu denken, einfach zum Unternehmertum gehören. Man sollte immer in die richtigen Menschen investieren und nicht vergessen, dass man auch Spaß haben muss an dem, was man tut!

Welche Produkte verkaufen sich zurzeit im Non-Food-Bereich besonders gut?
Viele Produkte verkaufen sich besonders gut, sonst würden wir selber keine so breite Produktpalette anbieten. Grundsätzlich sollte ein Produkt immer einen richtigen USP haben und eine gute Geschichte, denn genauso entscheidend wie das perfekte Produkt, ist das richtige Storytelling!