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Studie aus England

Kinder erkranken und sterben äußerst selten an Corona

 Daughter wearing protective mask and holding hand of her mother model released Symbolfoto EGAF00272
Ein Forscherteam hat analysiert, dass in England innerhalb eines Jahres 25 Kinder an einer Corona-Infektion starben. © imago images/Westend61, Ezequiel Gimà nez via www.imago-images.de, www.imago-images.de

In England starben 25 Kinder innerhalb eines Jahres an Corona

Auch Kinder können sich mit Corona anstecken und es verbreiten. Bisherigen Daten zufolge sind jedoch die Krankheitssymptome selbst bei Babys und Kleinkindern häufig geringer ausgeprägt. Eine englische Studie kommt jetzt zu dem Schluss, dass Kinder äußerst selten schwer an Corona erkranken oder an einer Infektion sterben.

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3105 unter 18-Jährige starben zwischen März 2020 und Februar 2021

So zeigt eine Studie der ersten 12 Monaten der Pandemie in England, dass zwischen März 2020 und Februar 2021 25 unter 18-Jährige an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind. Auf England bezogen ergibt sich dadurch das Risiko, dass zwei von einer Million Kindern an Sars-CoV-2 sterben könnten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des University Colleges London und der Universitäten York, Bristol und Liverpool untersuchten 3105 Todesfälle. Es handelte sich dabei um unter 18-Jährige, die während des ersten Pandemiejahres starben. Unter diesen Fällen wurde gefiltert, welches Kind an den Folgen einer Corona-Infektion starb, oder an einer anderen Ursache, aber zum Zeitpunkt des Todes positiv auf Corona getestet wurde.

Soll man Kinder gegen Corona impfen lassen?

Die meisten hatten Vorerkrankungen

25 Kinder und Jugendliche sind an ihrer Corona-Erkrankung gestorben – die meisten von ihnen hatten laut der Studie eine Vorerkrankung. Etwa 15 hatten „lebensgefährliche“ Erkrankungen, darunter 13 mit komplexen geistigen Beeinträchtigungen.

Bei sechs Kindern wurde zudem keine Erkrankung festgestellt, möglicherweise sei diese aber übersehen worden, schreibt das Forscherteam. Weitere 36 Kinder hatten zum Zeitpunkt ihres Todes ein positives Corona-Testergebnis, starben aber an anderen Ursachen.

„SARS-CoV-2 ist sehr selten tödlich, selbst bei Patienten mit zugrunde liegenden Komorbiditäten“ fasst das Team ihre Ergebnisse zusammen. Auf dieser Grundlage könne man nun Familien, Medizinerinnen und Medizinern und die Politik über weitere und zukünftige Maßnahmen und Impfungen für unter 18-Jährige informieren und beraten. (rnd/jar)

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