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Zwischen Tüll und Tränen

Braut Maria sitzt die Mutter im Nacken

Braut Maria sitzt die Mutter im Nacken

Alles andere als eine entspannte Anprobe

Hameln in Niedersachsen. Hier residiert Jowita Gartzke in einer vornehmen Gründerzeitvilla mit ihrem "Palais Blanc". Auf 400 Quadratmetern präsentiert sie 1000 Brautkleider. Ihre heutige Kundin Maria bringt genaue Vorstellungen vom idealen Kleid mit, denn Maria feiert eine Sommerhochzeit. Ihre Hochzeit mit 100 Gästen findet in einem ehemaligen Kurhaus statt. Passend zum imposanten Gebäude sucht sie ein mindestens genauso beeindruckendes Kleid, das mit Glitzer, Pailletten und viel Spitze punkten soll. Kosten darf es 1500 Euro. Bei der Anprobe unterstützen wird sie heute Mutter Renate und zahlreiche Freundinnen.

Schon alleine die große Vielzahl an Kleidern überfordert die Zahnärztin regelrecht. Doch die große Auswahl soll Marias geringstes Problem sein, denn ihre Mutter hat ganz genaue Vorstellungen vom Hochzeitskleid ihrer Tochter. "Also mehr so die schlichtere, schlankere Linie finde ich persönlich gut und dann vielleicht hinten mit einer kleinen Schleppe, aber auch nicht so viel Schnick-Schnack, ich bin mehr für so ein bisschen Sparsamkeit und Eleganz", so die Ansprüche von Mutter Renate. Zusammen mit ihren Freundinnen wühlt sich Maria durch die Brautkleider. Während sich die junge Zahnärztin für zwei klassische A-Linien entscheidet, wählt Mutter Renate ein Meerjungfrauenkleid.

Geht es nach Expertin Jowita, dann fällt die Auswahl von Renate direkt weg. Für die Brautmoden-Expertin ist es einfach kein figurschmeichelndes Kleid. Als erstes probiert die 29-Jährige eine A-Linie an. Ein Carmen-Ausschnitt aus grober Spitze, der tiefe Rückenausschnitt mit Knopfleiste und die lange Schleppe mit Spitzenborte machen den von Maria favorisierten Prinzessinnenlook perfekt. Doch Mutter Renate ist skeptisch.

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