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Christina Obergföll plagt das schlechte Gewissen

Christina Obergföll plagt das schlechte Gewissen

"Habe ich wirklich zu wenig Zeit für den Kleinen?"

Als Speerwerferin gehört Christina Obergföll seit zehn Jahren zur Weltklasse. Spitzenklasse will sie auch als Mama sein.

Seit 2014 ist sie Mutter eines inzwischen zweijährigen Sohnes und lebt mit ihm und ihrem Mann in der Nähe von Offenburg. Christina Obergföll ist auf die Sicherheit ihres Kleinen sehr bedacht.

"Ich möchte immer für den Kleinen da sein, wenn er mich braucht und möchte ihm etwas beibringen, damit er später sagen kann: 'Mensch, das habe ich von Mama und Papa gelernt'", wünscht sich Christina.

Christianes Mann Boris verbringt viel Zeit mit Marlon und dadurch ist der Kleine seit jeher ziemlich Papa-fixiert. Auch sein erstes Wort sei "Papa" gewesen und nicht "Mama". "Es hat lange gedauert, bis er 'Mama' gesagt hat.
Zweihundertmal Papa und nicht einmal fiel das Wort "Mama". Es hat sehr lange gedauert, bis er "Mama" gesagt hat. Das war schwer für sie." Und das ging auch nicht ganz spurlos an Christina vorbei:
"Boris nimmt sich zuhause intensiv Zeit für ihn, da ist er Papa-fixiert. Da bin ich manchmal sehr eifersüchtig. Vielleicht habe ich wirklich zu wenig Zeit für meinen Kleinen? "Ich spüre ja auch oft, dass das Spielen mit Marlon oder sich richtig Zeit für ihn nehmen, zwischen Tür und Angel passiert."

Doch sicherlich ist die einseitige Fixierung angesichts der Mutterliebe von Christina Obergföll irgendwann auch Geschichte.