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Es war nicht direkt der Krebs

Eddie Van Halen: Tatsächliche Todesursache des Rockstars enthüllt

Eddie Van Halen
Eddie Van Halen verstarb am 6. Oktober 2020 in Santa Monica. © dpa, Tom Hood, SMB TAH htf

Die Welt des Rock ’n’ Roll trauert um Eddie Van Halen

Eddie Van Halen (†) gehörte zu den einflussreichsten Rock-Gitarristen seiner Zeit und wurde im April 2020 sogar als einer der zwölf einflussreichsten Gitarristen aller Zeiten geehrt. Am 6. Oktober 2020 ist der Musiker im Alter von 65 Jahren gestorben. Als Todesursache wurde zunächst seine langjährige Krebserkrankung vermutet, doch jetzt wurde bekannt: Eddie Van Halen ist nicht direkt an Krebs gestorben.

Daran starb Eddie Van Halen wirklich

Wie das US-Portal „TMZ“ nach Einsicht in die Sterbeurkunde des Rockstars berichtet, soll Eddie Van Halen nicht am Krebs direkt gestorben sein. Die unmittelbare Todesursache soll ein Schlaganfall gewesen sein, der durch eine ganze Reihe an Beschwerden und Krankheiten ausgelöst worden sein soll. Demnach kämpfte der Musiker mit einer Lungenentzündung, einer Blutkrankheit und Lungenkrebs sowie Hautkrebs an Kopf und Hals und einem Vorhofflimmern, das einen unregelmäßigen Herzschlag mit sich führte. All das soll schließlich zu dem Schlaganfall geführt haben, an dessen Folgen der Gitarrist im Providence Saint John’s Health Center in Santa Monica im Oktober verstarb.

Erste Krebsdiagnose im Jahr 2000

Eddie Van Halen kämpfte 20 Jahre lang immer wieder gegen den Krebs. Seine erste niederschmetternde Krebsdiagnose bekam der Musiker bereits im Jahr 2000. Damals musste ihm aufgrund von Mundkrebs ein Teil seiner Zunge entfernt werden. Im Herbst 2017 dann eine erneute Krebsdiagnose. Diesmal gaben ihm die Ärzte noch 6 Wochen zu leben, Van Halen war an Lungenkrebs im vierten Stadium erkrankt. Doch auch davon erholte sich der Musiker, bis bei ihm im Jahr 2019 nach einem Motorradunfall ein Gehirntumor entdeckt wurde.