Ewige Helden 2019: Susi Kentikian erzählt unter Tränen von ihrer Beinahe-Abschiebung als Kind

Die Geschehnisse von damals belasten Susi Kentikian noch heute

Bei dieser Geschichte kommen Susi Kentikian die Tränen und den Sportlegenden bei „Ewige Helden“ stockt der Atem. Es ist mehr als deutlich spürbar, wie sehr die Boxerin die Geschehnisse aus ihrer Kindheit noch immer belasten. Wie ihr Leben als Flüchtlingskind in Hamburg ablief und wie sie ihre Beinahe-Abschiebung empfunden hat, erzählt Susi Kentikian im Video.

Susi Kentikian: „Es war so viel Schmerz, so viel Hass“

Die Kindheit und Jugend von Susi Kentikian war alles andere als leicht. Als sie ein kleines Kind war, musste die Familie ihre Heimat verlassen und kam nach Deutschland. Aber auch hier war das Leben nicht leicht. Nach Jahren in einer Flüchtlingsunterkunft hatte Susi Kentikian viel negative Energie. „Es war so viel drin in mir. So viel Schmerz. So viel Hass.“ Das alles erzählt sie in ihrem Karriererückblick bei „Ewige Helden. Aber dann kam sie zum Boxen. Dieser Sport hat ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändert.

Sie hat es geschafft, all die negativen Gefühle in Kraft umzuwandeln. Kraft, die sie brauchte auf dem Weg nach oben. Wie keine Zweite hat sie sich nach oben gekämpft. Am Ende ist sie die „Killer-Queen“. Sie ist dreifache Boxweltmeisterin, hält gleichzeitig drei Titel. Eine absolute Ausnahmelaufbahn als Sportlerin und als Mensch. Jetzt ist sie eine Legende in ihrem Sport.