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Fashion Lexikon: Babydoll

Rosa Babydoll auf Bett
Mit dem Babydoll wickeln Sie garantiert so manchen Mann um den Finger! © Getty Images/iStockphoto, Studio-Annika

Ein Revival aus den 50er-Jahren: Babydoll

Ursprünglich als Damen-Pyjama genutzt ist das Babydoll eine Erfindung der 50er-Jahre. Das 1956 entworfene Kleidungsstück wurde nach der Hauptfigur des Films „Baby Doll – Begehre nicht des anderen Weib“ benannt. Die leichte Nachtwäsche besteht in seiner traditionellen Form aus einem weiten, lose fallenden und dezent A-förmig geschnittenen Oberhemd mit kurzen Puffärmeln und einem Pumphöschen. Im Jahr 1957 kreierte man aus dem Pyjama ein tageslichttaugliches Piece. Es war der Couturier Jacques Griffe, der das Nachthemd etwas länger und somit zu einem Kleid für die Straße machte.

Das Babydoll: viel mehr als ein Pyjama

Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet man als Babydoll nur noch das weit geschnittene und sehr luftige Oberteil. An einem leicht abgesetzten Körbchen befindet sich der locker fallende Rock. Die meisten Babydolls sind mit Spitzen und Rüschen versetzt. Die modebewusste Fashionista von heute bevorzugt edle Stoffe wie Chiffon oder Seide und liebt einfarbige Babydolls in zartem Rosa, Weiß, Schwarz oder Hellgelb.

Auf der Straße trifft man Girls mit Babydolls als Tops seit Anfang der 2000er Jahre wieder zunehmend. Die weiten Tops werden zum Beispiel mit Skinny Pants oder Leggins gestylt. Auch als Dessous ist der Babydoll-Schnitt nach wie vor beliebt. Vor allem die transparenten Ausführungen wirken verspielt und doch erotisch. Und hier kehrt man auch gerne wieder zur klassischen Variante zurück und kombiniert das Babydoll mit einem Höschen, das verführerisch unter dem Stoff hervorblitzt. Für heiße Nächte stehen sowohl Babydolls mit rundum geschlossenem Röckchen als auch vorne offene Modelle zur Verfügung. Zumeist befindet sich darunter ein String.

Die Modebranche verkauft häufig auch generell unter der Brust eng geschnürte und dann weit fallende Kleider als Babydolls, obwohl diese ansonsten optisch kaum an das Original erinnern. Die zumeist im Sommer getragene Mode umspielt die Silhouette und kaschiert kleine Problemzonen. Außerdem sind diese Babydolls super luftig und bequem. Vor allem am Strand zeigen die Babydolls ihre Vorzüge. Beliebt sind sie unter anderem zum schnellen Überwerfen über den Bikini oder den Badeanzug. Solche Kleider bestehen zumeist aus leichten Viskose-, Baumwoll- oder Synthetikstoffen und sind in allen möglichen Farben und Mustern erhältlich. In edleren Ausführungen eignen sich die Babydolls zudem als Cocktail- und Abendkleider.

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