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Fashion Lexikon: Cut Outs

Eine Frau trägt eine blaue Jeans mit mehreren Cut-Outs
Egal ob an Jeans, Boots oder Tops: Cut-Outs sind in allen Variationen möglich und ein echter Eyecatcher. © Getty Images/iStockphoto, seb_ra

Mit Mut zur Lücke tolle Effekte kreieren: Cut-Outs

Der Begriff ‚Cut out‘ kommt aus dem Englischen und bedeutet „herausgeschnitten“. Mode mit Cut-Outs hat demnach bewusst eingesetzte Löcher als Hingucker zu bieten. Verführerisch blitzt die bloße Haut zum Beispiel an Schultern, Rücken, der Taille, dem Dekolleté oder Bauch hervor. Die Einblicke können provokativ bis subtil sein, je nachdem wie groß und an welcher Stelle die Aussparung platziert ist. Und der Form sind sowieso keine Grenzen gesetzt! Cut-Outs gibt es in oval, rund und eckig. Dank Laser-Technik sind auch sehr filigrane Muster und Ornamente möglich, zum Beispiel auf Boots, Pumps oder Handtaschen.

Cut-Outs sind in verschiedenen Stilen einsetzbar

Alternativ zum Komplett-Cut-Out gibt es Varianten in Mesh-Optik. Durch die transparenten Einsätze wirkt das Outfit etwas zurückhaltender, aber nicht weniger sexy. Ob hautfarben oder in klassischem Schwarz, mit Glitzerrand oder pur - richtig eingesetzt sorgt Netzstoff bei jedem Outfit für eine gewisse Eleganz und Subtilität.

Beim Cut-Out-Look gibt es zwei vorherrschende Stilrichtungen: puristisch-cool oder romantisch-sinnlich. Geometrische Formen, klare Schnitte, pures Schwarz, Weiß oder Grau – so funktioniert der sexy Style mit Cut-Outs am besten. Im Sommer bieten sich auch Sorbetfarben an, um den Look leichter zu machen. Wichtig ist, dass das Kleidungsstück einfarbig ist, damit die Cut-Outs optimal zur Geltung kommen und das Outfit nicht überladen wirkt. Fans des Bohemian-Styles und romantisch-verspielte Fashionistas freuen sich dagegen über fein gelaserte Cut-Out-Ornamente und Musterungen, die fast wie Spitze wirken. Kleidchen, Röcke und Tops in Weiß-, Nude- und Pastelltönen betonen die mädchenhafte Seite und sind trotzdem verführerisch.

Cut-Outs: Weniger ist mehr!

Egal welchen Style man bevorzugt: Wer Cut-Outs trägt, sollte darauf achten, dass diese nicht zur großflächig eingesetzt werden, damit das Outfit nicht ins Ordinäre abgleitet. Deshalb stylt man Stücke mit größeren Cut-Outs idealerweise mit möglichst schlichten Accessoires. Dazu dezentes Make-up und eine Frisur im Sleek-Look - et voilà! Bei Aussparungen am Dekolleté sollte außerdem der BH nicht sichtbar sein. Hier helfen Klebe-Pads, die Brust zu modellieren. Niemals vergessen: Durch ein Cut-Out zieht man die Blicke auf sich, deshalb sollte die so betonte Körperpartie gut in Form sein. Wer sich unsicher ist, lässt lieber die Finger von den gewagten Varianten, die viel Haut zeigen und wählt ein Top mit Cut-Outs an der Schulter oder ein Kleid mit Aussparungen am Saum.

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