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Fashion Lexikon: Neonfarben

Junge Frau ist in Neonfarben
Neonfarben strahlen und sind schon aus weiter Ferne zu sehen. Am häufigsten findet man sie in den Farben gelb, orange und pink. © Getty Images/iStockphoto, NinaMalyna

Eyecatcher mit Signalwirkung: Neonfarben

An und für sich existiert der Begriff „Neonfarbe“ erst seit den 60er-Jahren. Damals kamen Leuchtstoffröhren mit Buntfarben und einer hohen Leuchtdichte auf den Markt. Inzwischen leuchten nicht mehr nur die Lampen in besonders intensiven Farben, sondern auch Stifte, Taschen, Kleidung und viele andere Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs.

Das bringt die Neonfarben zum Strahlen

Neonfarben besitzen eine extrem hohe Farbsättigung. Erzeugt werden die schreienden und grellen Farbnuancen unter anderem durch chemische Zusatzstoffe und Farbmittel mit Fluoreszenz und optischen Aufhellern. Mit Nachleuchtpigmenten ausgestattete Farben strahlen durch die Phosphoreszenz auch im Dunkeln. Neonfarben geben so mehr sichtbares Licht ab als sie aufnehmen. Bislang für das menschliche Auge unsichtbare Bereiche des UV-Lichts werden somit sichtbar gemacht.

Die klassischen Neonfarben sind Gelb, Cyan-Blau, Türkis, Hellgrün, Pink, Rot oder Orange. All diese Farben stechen optisch stark hervor und besitzen eine megahohe Leuchtkraft. Die Signalfarben wecken die Aufmerksamkeit und werden deshalb gerne in der Werbung oder zur Absicherung von Gefahrenbereichen verwendet. Da man sie sofort sieht, sind sie auch ein beliebter Bestandteil der Fashion. Wer aus der großen grauen Masse herausstechen möchte, nutzt hierfür Neonfarben – und das bereits seit den 80er-Jahren. In den crazy Eighties lagen neonfarbene Accessoires und vor allem Fitnessoutfits voll im Trend.

Neonfarben in der Techno-Szene

Vor allem der Dress-Code in der Techno-Szene basiert auf stark leuchtenden Elementen. Verschiedene neonfarbene Pieces leuchten auch im Dunkeln und sorgen so für den optischen Extra-Kick auf der Party. Seit 2010 ist Neon auch wieder verstärkt auf den Catwalks zu bewundern.

Neonfarben bilden zum Beispiel einen attraktiven Kontrast zum natürlichen Hautton. Insbesondere in Kombination mit viel nackter Haut entfalten die Kleidungsstücke in Signalorange, Giftgrün oder Knallgelb ihren ganz besonderen Reiz. Deshalb sind Sommerkleider, Shorts, und Tops, aber auch Bikinis und Badeanzüge in Neon tolle Eyecatcher. Ansonsten lassen sich die knallbunten Kleidungsstücke hervorragend mit tristen Farbtönen kombinieren und verleihen der grauen Herbst- und Wintermode einen fröhlichen Touch. Die Neonfarbe spricht übrigens für sich selbst. Auf ein Zuviel an weiteren Accessoires kann getrost verzichtet werden, sie würden im Glanz des Electric-Blue oder Neon-Rot ohnehin untergehen.

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