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Fashion Lexikon: Treggins

Mädchen in schwarzer Treggings in Lederoptik
Keine richtige Hose, aber eben auch keine Leggings: die Treggings zeichnet sich durch ihr enges Anliegen an der Haut und den Verzicht auf Reißverschluss und Taschen aus. © Getty Images/iStockphoto, ASphotowed

Treggings: hauteng und superserxy

Der Fashion-Begriff Treggings setzt sich aus dem englischen Wort „trousers“ für Hose und Leggings zusammen. Ihr Markenzeichen ist der extrem figurbetonte Schnitt. Eine echte Treggings liegt eng an der Haut an, genau wie eine Leggings eben. Im Unterschied zu Letzter haben Treggings aber eine mindestens angedeutete Knopfleiste oder Reißverschluss. Der Bund ist elastisch, sodass man auch ohne die Hose zu öffnen ganz easy hineinschlüpfen kann. Taschen sind möglich, vorne meist aber nur als Fake-Ausführung, um die schmale Silhouette nicht zu stören.

Das unterscheidet die Treggings von der Leggings

Während eine Leggings mindestens mit einem Maxi-Top kombiniert werden sollte, trägt man die Treggings wie eine echte Hose. Das Tolle an dieser Leggingsvariante ist, dass man trotz des elastischen Stoffs, der sich nicht dicker anfühlen muss, als eine blickdichte Strumpfhose, das Gefühl hat, komplett bekleidet zu sein. Während der Leggings ein eher trashiger 80er-Ruf anhaftet, ist dieses absolut am Puls der Zeit. Mit ihr lassen sich sowohl sexy Outfits als auch gechillte oder rockige Looks kreieren. Nicht nur die Accessoires machen das Outfit aus, Treggings gibt es auch in verschiedenen Styles: Manche sind an den Waden mit einem Reißverschluss verziert und knöchel- oder 3/4-lang. Andere Modelle setzen auf bewusste Überlänge, wodurch sich ein stylisher Faltenwurf am Fußgelenk ergibt.

Fashionistas kombinieren dazu Pumps oder Peeptoes. Auf den Catwalks angesagt in zahlreichen Herbst/Winter-Kollektionen ist die Leder-Treggings, die eine heiße Optik garantiert. Party-Chicks und Großstadt-Girls schwören auf den sexy Look. In der Kombi mit XL-Wollpulli und Ankle-Boots ist das Party-Piece übrigens auch absolut tauglich für eine Shopping-Tour oder das Büro. Neben Leder gibt es diese auch aus Baumwolle in verschiedenen Farbtönen sowie aus Synthetik-Stoffen im Wet-Look oder als Leder-Look-Alike für den kleineren Geldbeutel. Natürlich darf auch Jeans nicht fehlen, egal ob klassisch in Blautönen, classy schwarz oder im Retro-Grunge-Grau. Die Jeans-Variante ist übrigens so beliebt, dass sie einen eigenen Namen hat: Jeggings.

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