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Fashion Lexikon: Trenchcoat

Junge Frau in einem beigefarbenen Trenchcoat
Der Trenchcoat kommt ursprünglich aus Großbritannien und steht für Klassik und Eleganz. © Getty Images/iStockphoto, LightFieldStudios

Trenchcoat – zeitloser Mantel mit Stil und Style

Der Trenchcoat wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Armeemantel in Großbritannien entwickelt. Als seine Erfinder gelten sowohl Designer Thomas Burberry als auch das renommierte Modelabel Aquascutum London. Wem von beiden wirklich die Lorbeeren zuzuschreiben sind, ist allerdings nicht mehr nachvollziehbar. Die militärischen Wurzeln des Trenchcoats lassen sich noch in seinem Namen erkennen. Das englische Wort „trench“ bedeutet zu Deutsch Graben oder Schützengraben, „coat“ steht schlicht für Mantel.

Der Trenchcoat: Aus diesen Materialien wird er hergestellt

Charakteristisch für den Trenchcoat ist die meist doppelreihige vordere Knopfleiste sowie ein Gürtel mit Schnalle auf Höhe der Taille. Der lange bis mittellange Mantel hat keine Kapuze. Als Obermaterial für dieses stilvolle und klassische Kleidungsstück kommen raue Textilien genauso zum Einsatz wie ein fester, glatter Popeline-Stoff oder matt glänzendes Leder. Der ursprüngliche Trenchcoat der britischen Armee wurde aus wasserabweisendem Gabardine-Kammgarngewebe gefertigt. Dieses robuste Material machte ihn wind- und wetterfest, ohne dass sich sein Träger in der Beweglichkeit eingeschränkt fühlte.

Als angesagtes Fashion-Piece gewann der Trenchcoat Anfang der 1960er-Jahre an Bedeutung. Stilikone Audrey Hepburn trug ihn in ihrer Paraderolle als Holly Golightly im Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“ und machte ihn so zum It-Piece ihrer Zeit. In Detektiv- und Spionagefilmen gehört der klassische Mantel seit Jahrzehnten zur Standardgarderobe und verleiht seinem Träger Stil und Autorität.

So wird der Trenchcoat getragen

Auf den internationalen Catwalks ist der Trenchcoat vor allem für die Ladies ein trendiges Fashion-Piece. Sein Obermaterial bietet noch immer Schutz vor Wind und Wetter, er fällt aber seit Audrey Hepburn deutlich leichter und femininer aus. Um den offiziellen, noch immer etwas militärisch anmutenden Look aufzulockern, wird der Gürtel zwanglos verknotet getragen statt korrekt verschnallt. Klassisch in sandigem Beige oder elegantem Schwarz passt der Trenchcoat besonders gut zu edlen Posh-Styles und Business-Looks. Knallige Farben sowie extravagante Leder-Designs sind eher etwas für Fashionistas mit einer Vorliebe für außergewöhnliche Outfits. Da Trenchcoats zeitlose Klassiker sind, zählen sie auch nach Jahren garantiert noch zu den Lieblingsteilen im Kleiderschrank.

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